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Auktion
09/02/2015

Schumachers Unfall-Ferrari von Jerez wird versteigert

Im Rahmen einer Ferrari-Auktion wird auch ein legendäres Rennauto von Michael Schumacher versteigert.

Vor dem letzten entscheidenden Rennen in Jerez führte Schumacher die Weltmeisterschaft 1997 mit einem einzigen Punkt Vorsprung an. Das WM-Finale begann mit einem Qualifyingkrimi. Villeneuve, Schumacher und Frentzen fuhren bis auf die Tausendstel Sekunde genau dieselbe Zeit. Die ersten Startpositionen wurden in der Reihenfolge vergeben, in welcher die Piloten die dreifache Polezeit zuerst fuhren. Das Ende des WM-Finales an jenem 26. Oktober 1997 wurde dann ebenfalls zum Krimi, allerdings ohne Happy End für Ferrari und Schumacher.

Nachdem Schumacher über die Hälfte des Rennens geführt hatte, wurde er ohne ersichtlichen Grund wesentlich langsamer und Villeneuve konnte aufschließen. Als er in Runde 48 mit seinem Williams zum Überholen ansetzte, kam es zur legendären Kollision mit Chassis Nummer 178.

Villeneuve konnte das Rennen fortsetzen und beendete es als Dritter, was genügte, um Weltmeister zu werden. Schumacher schied nach der Kollision aus. Er wurde durch ein Urteil der FIA wegen Unsportlichkeit aus der WM- Wertung ausgeschlossen. In der Konstrukteurswertung wurden die von Schumacher erzielten Punkte jedoch nicht aberkannt, sodass Ferrari Platz Zwei belegte.

Das Fahrzeug, ein Ferrari F310B, wird am 26. September vom Auktionshaus Auctionata (im Rahmen der Ferrari only Auktion) versteigert. Das Auto hat die Fahrgestellnummer 178 und wurde in der Saison 97 von Schumacher auch in Österreich gefahren.

Der Startpreis beträgt 650.000 Euro, die Experten schätzen, dass der Formel-1-Bolide von Schumi bis zu 1,5 Mio. Euro erzielen könnte.

Weitere Highlights der Auktion

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