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Fahrbericht
07/26/2021

Mehr Ibiza fürs gleiche Geld

Der kompakte Spanier wurde nun optisch aufgefrischt

In Österreich mag man den Ibiza. Der Kompakte aus Spanien ist mit 24 Prozent Anteil das wichtigste Modell im Seat-Portfolio und von allen bei uns je zugelassenen Ibizas sind noch 70.700 unterwegs.

Vier Jahre nach Einführung der fünften Generation hat Seat den Ibiza nun aufgefrischt. Am Außendesign hat man wenig geändert, wichtige Neuerung sind die sogenannten Eco-LED-Scheinwerfer (Voll-LED gibt es optional). Und natürlich ziert nun auch das Heck der Ibiza-Schriftzug in Handschrift-Optik (wie ihn alle neuen Seats erhalten haben).

Interieur

Mehr getan hat sich im Inneren. Das Armaturenbrett ist geschäumt und greift sich so hochwertiger an. Der Touchscreen ist nunmehr freistehend ausgeführt – standardmäßig ist er 8,25 Zoll groß, optional kann man ihn mit Navigationssystem und mit 9,2-Zoll-Diagonale haben. Netter Gag sind die Farbakzente für die Lüftungsauslässe – je nach Ausstattungslinie sportlich rot, zart violett oder freundlich gelb (wie es Seat umschreibt). Außerdem werden sie mittels LED auch noch nächtens beleuchtet (in den Ausstattungslinien FR und Xcellence).

Wie es sich für aktuelle Fahrzeuge schickt, beherrscht nun auch der Ibiza die Smartphone-Integration via Apple Car Play oder Android Auto. Zudem hat man eine Sprachsteuerung zur Verfügung, die auf Spanisch mittels „Hola, hola“ (auf Deutsch „Hallo, hallo!“) angesprochen werden will, um aktiv zu werden.

In puncto Fahren ist der kleine Spanier ein angenehmer Begleiter. Wir fahren den Ibiza als 1,0-l-Benziner in Verbindung mit 110 PS und

7-Gang-DSG-Doppelkupplungsgetriebe. Die Kombination erweist sich vor allem in der City als stimmig und komfortabel, außerhalb des Stadtverkehrs hat man immer noch ausreichend Kraft, wobei der Antrieb beim Tritt aufs Gaspedal mitunter etwas angestrengt klingt. Und das ist eigentlich der einzige Moment, in dem man dem Auto anmerkt, dass hier ein Dreizylinder am Werk ist. Die Lenkung ist exakt genug, ohne nervös zu wirken, und das Fahrwerk federt so komfortabel, wie man es von so einem Auto erwartet – ist ja kein Sportwagen.

Wer mit weniger Kraft auskommt, kann den Ibiza auch mit dem bei uns sehr gefragten 80-PS-Benziner oder mit 95 PS bekommen. In der Topmotorisierung werden 150 PS zur Verfügung gestellt. Außerdem gehört der Ibiza zu den wenigen Autos, die auch als CNG-Erdgas-Variante (mit 90 PS) zu haben sind.

Positiv anzumerken ist, dass sich am Einstiegspreis nichts ändert. Das heißt, man bekommt den Ibiza als Austria Edition wie gehabt ab 12.990 Euro.

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