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28.12.2011

Silvester: Autoschäden nicht immer Versicherungsfall

Wie man seinen PKW vor Schäden in der Silvesternacht bewahrt und was im Schadensfall zu tun ist.

Raketen, Böller und Betrunkene treiben Besitzern von im Freien abgestellten Autos in der Silvesternacht mitunter die Sorgenfalten ins Gesicht. Der ÖAMTC gibt Tipps, wie man sein Fahrzeug am besten vor Schäden schützt und klärt über den Versicherungsschutz auf.

"Die Sachschäden, die durch Silvesterraketen, Böller und Ähnliches verursacht werden können, sind im Normalfall in der Haushalts-, Gebäude- oder Kfz-Kaskoversicherung gedeckt", erklärt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer. Brand- oder Explosionsschäden am eigenen Auto werden durch eine Kfz-Teilkaskoversicherung abgegolten. Vandalismusschäden, die durch bösartige Absicht Unbekannter entstanden sind, werden nur von der Vollkaskoversicherung bezahlt, wobei hier oft Selbstbehalte verlangt werden. Wichtig ist es laut ÖAMTC, dass der Vorfall dem Versicherer so rasch wie möglich - längstens innerhalb einer Woche - mitgeteilt wird.

Für Autofahrer empfiehlt der ÖAMTC-Jurist, das Auto zu Silvester - wenn möglich - in die Garage oder in ein Parkhaus zu stellen. Wer weder eine Garage noch ein Parkhaus zur Verfügung hat, dem empfiehlt Hoffer, in der Nähe einer Polizeiwachstube und an gut beleuchteten Plätzen zu parken.

Laut ÖAMTC-Technikexperten Steffan Kerbl ist das Risiko für Fahrzeugschäden durch Feuerwerkskörper aber relativ gering. Selbst wenn eine ausgebrannte Rakete direkt auf dem Auto landet, ist normalerweise nicht mit größeren Schäden zu rechnen. "Ernst werden kann es jedoch, wenn eine Rakete direkt auf oder in ein Auto abgefeuert wird", warnte Kerbl.