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12/07/2011

Skoda Fabia Combi GreenLine: Nichttrinksüchtig

Der Durchschnittsverbrauch liegt zwar über den Norm-Angaben, aber noch immer unter fünf Litern. 75 PS sind aber auch nicht viel.

von Christian Vavra

Man muss mit dreierlei leben können nach dem Platz nehmen im Skoda Fabia Combi GreenLine. Erstens: Dreizylinder-Diesel. Zeigt überraschend wenig Vibration, klingt aber halt wie jeder Dreizylinder.

Zweitens: 75 Diesel-PS sind nicht die Welt. 14,1 Sekunden bis Tempo 100 wären in einem anderen Auto eine Ewigkeit. Im Fabia kann man sich dann damit arrangieren, wenn man wirklich ungehetzt und sehr passiv durch die Gegend gondelt. Das führt drittens zu einem kleinen Widerspruch: Wer dennoch gerne etwas mehr Motorleistung abrufen möchte (unter tapferem Ignorieren der Fünfgang-Schaltanzeige), der braucht logischerweise auch höhere Drehzahlen, was höhere Verbrauchswerte erzeugt.

Im Durchschnitt sollen dank verschiedener Maßnahmen (Start/Stopp, Bremsenergierückgewinnung, Leichtlaufreifen 195/55 R15) 3,4 l/100 km möglich sein. Das war nicht zu erreichen. Auf dem kleinen Bildschirm des Bordcomputers, der auch die Fahrten mancher Testfahrer der jüngeren Vergangenheit dokumentierte (er zeigte rund 1800 km an), war aber ein Durchschnittsverbrauch von 4,8 Liter abzulesen. Und das ist wirklich herzeigbar. Es entsprach auch etwa den Ergebnissen der KURIER-Motorredaktion.

Innen ist der Fabia ein bekannt solides Ding, ergonomisch gibt es nichts zu meckern. Die abgedunkelten Scheiben hinten sind für läppische 70 Euro zu haben, vier Lautsprecher für 50 Euro. Und wem Weiß als Außenfarbe zu fad ist: Es gibt auch Buntes zum Aussuchen, genau 13 Varianten zusätzlich.

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