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Fahrvorstellung
07/23/2013

Skoda Octavia: Die Variante RS hat schon Tradition

Benziner und Diesel, Limousine und Kombi – Skoda lässt auch beim Sporteln nichts aus.

von Christian Vavra

RS steht also für Rallye Sport. Das zu betonen, werden die Mannen von Skoda niemals müde. Da es RS schon in verschiedenen Modellen bei Skoda gab, ist jetzt also auch der jüngste Octavia dergestalt sozusagen gekräftigt worden.

Gekräftigt kann man tatsächlich sagen, der Octavia RS ist in der stärksten Variante nämlich mit einem Zweiliter-Turbomotor bestückt, der flotte 220 PS an die Vorderachse schickt. Gemeinsam mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe wuchtet er den mindestens 1425 kg (inkl. Fahrer) schweren Octavia in 6,8 Sekunden auf 100 km/h. Wer statt dessen lieber auf das Doppelkupplungsgetriebe setzt, braucht zwei Zehntel länger.

Als Alternative bietet Skoda aber auch einen 2,0-l-TDI an. Als Selbstzünder mit 184 PS braucht der Octavia dann knapp über acht Sekunden für die 100 km/h-Marke, begnügt sich aber, zumindest laut Norm, mit 4,6 l Treibstoff je 100 km.

Kombi

Und weil auch das schon eine gewisse Tradition hat, gibt es Skoda Octavia RS in beiden Motorisierungen auch als praktischen Kombi zu kaufen. Dann passen hinten mindestens 610 und maximal 1740 l Ladegut hinein.

Im Fahrbetrieb glänzt der Octavia RS mit einer direkten Lenkung, tadellosem Einlenkverhalten und strammen Wadln. Kraft ist stets im Überfluss da, der Motorklang so kernig, dass es auf langen Strecken gerade noch auszuhalten ist – und die Bremsen zeigen sich standesgemäß bissig. So soll es sein. Das darf auch für die Sportsitze gesagt werden, die im Octavia RS serienmäßig mitgeliefert werden. Auch die elektronische Differenzialsperre möchte man bald nicht mehr missen.

Die Ausstattung basiert auf der Linie Elegance, die um Bi-Xenon-Scheinwerfer samt LEDTagfahrlicht, 17-Zoll-Felgen (erstmals können auch bis zu 19 Zoll große Räder eingesetzt werden), Sportfahrwerk und die erwähnten Sitze ergänzt wird.

Für das gute Gewissen haben alle Varianten ein Start-Stopp-System eingebaut. Und ein System zur Bremsenergierückgewinnung ist im Preis auch schon inkludiert. Da damit schon das entscheidende Stichwort gefallen ist, ein Blick auf den Sparbuchstand: Der günstigste Benziner stellt sich auf € 30.490,–, für Diesel sind 400 Euro mehr auszulegen. Das Doppelkupplungsgetriebe kostet jeweils 2000 Euro Aufpreis.

Der günstigste Kombi (Benziner, Handschaltung) kostet 31.390 Euro, der Diesel ist hier ebenfalls mit etwa 400 zusätzlichen Euro teurer.

Skoda nennt die Listenpreise übrigens durchgängig „ab-Preise“, es ist also noch Luft nach oben. Weil der Octavia RS in einem sogenannten Soft Launch auf den Markt gerollt ist, kann man ihn ab sofort kaufen.

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