News 10.12.2014

Skoda Superb: Erste Ausfahrt mit dem Neuen

Skoda Superb: Erste Ausfahrt mit dem Neuen
© Skoda

Noch ist er nur getarnt unterwegs. Doch nach ersten Schnupperkilometern mit Erprobungsmodellen des Skoda Superb der nächsten Generation kann gesagt werden: Das neue Flaggschiff der Tschechen wird noch so manchem Konkurrenten schwere Zeiten bescheren.

Der Skoda Superb III wird seine Weltpremiere Mitte Februar in Prag erleben, bis dahin ist er nur in getarnter Form zu sehen. Doch was die in den VW-Konzern integrierten Tschechen da auf die Räder gestellt haben, wird sich absolut sehen lassen können. Soviel darf trotz aller Geheimnisträger-Unterschriften, die zu leisten waren, nachdem der Motor-KURIER einen ersten Blick unter die Tarnung des neuen Flaggschiffs der Marke machen durfte, schon jetzt gesagt werden.

Wie er sich fährt, darf jedenfalls schon sanktionsfrei ausgeplaudert werden. Und nach den ersten Kilometern irgendwo im dünn besiedelten portugiesisch-spanischen Grenzland mit drei unterschiedlich motorisierten - und gut getarnten - Erprobungsmodellen des Superb III kann berichtet werden, dass sich bei dem erstmals in einem Skoda verfügbaren adaptiven Fahrwerk mit mehrerern per Knopfdruck anwählbaren Fahrmodi alles um das Thema Komfort dreht. Selst in der "Sport"-Stellung wird aus der sehr geräumigen Limousine kein brettharter Sportler. Ebenfalls erstmals bei Skoda im Einsatz ist ein adaptiver Tempomat samt Stauassistent.

Wie mittels eines von der Testflotte samt Begleitfahrzeugen selbst erzeugten Staus bewiesen, ist das System nicht nur in der Lage, die Fuhre selbsttätig bis zum Stillstand abzubremsen, sondern auch ohne Zutun des Fahrers wieder anzufahren (sofern die Kolonne nicht länger als 3 Sekunden gestanden ist).

Unendliche Weiten

Apropos geräumig: Der als größtes Modell des Konzerns auf dem Modularen Querbauksten (wie etwa auch die VW-Modelle Golf und Passat) basierende Superb III ist zwar nur 26 mm länger als das aktuelle Modell, aber 47 mm breiter und verfügt über einen um 80 mm längeren Radstand. In der Praxis bedeutet das, dass die Platzverhältnisse im Passagier- und Gepäckabteil noch großzügiger sind, als beim ohnehin schon äußerst geräumigen aktuellen Superb.

In Zahlen: Das Kofferraumvolumen beträgt 625 l, das bei umgelegten Rücksitzlehnen auf stolze 1760 l erweitert werden kann. Legt man auch noch die Beifahrersitzlehne nach vorne um, können gegenstände von bis zu 3 m Länge transportiert werden.

Vergeblich suchen werden Umsteiger aus dem Superb II die geteilte Heckklappe. Beim Neuen verzichtete man aus Gründen der Optik und vor allem auch der Gewichtseinsparung auf das Wunderwerk und operiert mit einer ungeteilten Klappe - die aber auch berührungslos per Fußsensor unter der Stoßstange geöffnet werden kann.

Motoren

Zu den Motoren: Zu haben werden insgesamt 5 Benziner und 3 Diesel sein, das Leistungsspektrum reicht von 120 bis 280 PS. Portioniert wird die Kraft entweder von einem manuell schaltbaren 6-Gang-Getriebe oder einem 7-Gang-DSG. Vier Motorisierungsvarainaten sind auch mit Allradantrieb kombinierbar.

Der neue Superb wird bei uns ab Juni als Limousine zu haben sein. Die Kombi-Version folgt mit den Allrad-Modellen im September.

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(Kurier) Erstellt am 10.12.2014