skoda yeti

© Uli_Sonntag

Fahrvorstellung
11/27/2013

Skoda Yeti: Lackschuh oder Gummistiefel

Umfangreiches Facelift und künftig zwei Modellversionen entweder für Stadt oder Land.

von Ad Raufer

Seit Mitte 2009 ist der mit dem VW Tiguan eng verwandte Skoda Yeti nun auf dem Markt.

Jetzt, in der Mitte des Modellzyklus, ist der 4,22 Meter-SUV einer umfassenden Modellpflege unterzogen worden. Zu den bei solchen Gelegenheiten üblichen Maßnahmen zählen neu gestaltete Scheinwerfer und Nebelleuchten, geänderter Kühlergrill, modifizierte Stoßfänger, stärker ausgeformte Radhäuser sowie (optionale) LED-Heckleuchten. Das alles mündet in einem jetzt weit entschlosseneren, ernsthafteren Auftreten, das Auto wirkt nun stattlicher und „schwerer“, obwohl sich an Abmessungen, Dimensionen und Gewicht nichts geändert hat.

Großer Kofferraum

Gleichgeblieben ist außerdem die gute Raumausnutzung: Steil stehende Scheiben und das kastenförmige Heck kommen 1:1 der Variabilität zugute.

Hohen Nutzwert bezieht der Yeti ferner aus der Tatsache, dass die in der Neigung verstellbaren Rücksitze sowohl umklapp-, als auch längs verschieb- und ohne Werkzeug ausbaubar sind. Je nach Konfiguration der Möblierung stehen 405 bis stattliche 1760 Liter Ladevolumen zur Verfügung.

Neu ist, dass Skoda den Yeti in nunmehr zwei Varianten offeriert. Während der Standard-Yeti mit in Wagenfarbe lackierten Stoßfängern und Seitenschutzleisten den eleganten City-Abenteurer spielt, wirkt der Yeti Outdoor mit den in schwarzem Kunststoff gehaltenen Front- und Heckelementen (wie Stoßfänger, Unterfahrschutz, Seitenleisten und Türschweller) gemäß seiner Modellbezeichnung einen Hauch raubeiniger und rustikaler. Ein Mehr an Geländetauglichkeit ergibt sich aber nicht, weil sowohl der City-Yeti als auch der Outdoor über die identische Bodenfreiheit von 180 Millimeter verfügen.

Die verwendeten Materialien wirken hochwertig, alles ist mit viel Sorgfalt montiert – hinsichtlich Verarbeitung braucht sich der tschechische SUV nicht vor der Konkurrenz zu fürchten. Auch nicht vor jener aus dem eigenen Konzern.

Motorseitig stehen drei Direkteinspritzer-Benziner (1,2 TSI/105 PS, 1,4 TSI/122 PS und 1,8 TSI/160 PS) und zwei Direkteinspritzer-Diesel (TDI) zur Disposition: 1,6/105 PS sowie drei Zweiliter-Aggregate mit 110, 140 oder 170 PS.

Der City-Yeti (Benziner) startet bei € 19.540,–, der Outdoor-Benziner bei € 19.700,–, Diesel gibt’s ab € 21.800,–. Die Markteinführung erfolgt in Österreich Mitte Jänner ’14.