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News
12/05/2011

Smart Electric Drive im Blitztest

Noch wirkt der E-Smart im Alltag etwas grün hinter den Ohren, aber das Image auf der Straße stimmt schon.

von Maria Brandl

Wenn's um die Akzeptanz auf der Straße geht, hat der Elektro-Smart unter den aktuell verfügbaren E-Autos die Nase vorn. Nach jahrelangem Ringen, nicht als Mopedauto verkannt zu werden, wird der Zweisitzer nun als spritziges Stadtauto akzeptiert. Diesem Image tut es auch keinen Abbruch, wenn seitlich "electric drive" draufsteht. Tatsächlich passen beide, der kurze Zweisitzer und der spurtstarke E-Antrieb, hervorragend zusammen, zumindest im Stadtbetrieb.

Für den Serienstart der dritten Generation Anfang 2012 drängen sich aber doch einige Wünsche auf.

Fürs Laden würde man sich ein deutlich längeres Kabel als heute wünschen, umso mehr, als Verlängerungskabel nicht erlaubt sind. Hilfreich wäre zudem, wenn ein Lamperl im Cockpit beim Starten anzeigte, dass der Motor tatsächlich läuft.

Kauf-Interessenten vom "Berg" wie aus dem Wiener Nobel-Vorort Gießhübl dagegen sollten sich eine Alternativ-Route abseits der Autobahn überlegen: Eine so steile Bergfahrt vermindert nicht nur die Reichweite im Galopp, sondern macht den E-Smart auch zum Freiwild für Lkw, die mit den 80 km/h bergauf auf der Autobahn deutlich weniger Probleme haben.

Sehr positiv: Die tatsächliche Reichweite liegt zumindest bei mildem Wetter eher über den Werksangaben von 135 km als darunter. Zumindest mit den aktuellen Akkus (von Tesla). 2012 kommen die Akkus von Evonik (Joint Venture mit Daimler).

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