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12/05/2011

Staatspreis für Mobilität verliehen

Der "Staatspreis Mobilität 2011" stand ganz im Zeichen der Elektromobilität. Erstmals wurde von Verkehrsministerin Doris Bures auch ein Anerkennungspreis für Jugend- und Schulprojekte vergeben.

Der Donnerstagabend in Wien vergebene "Staatspreis Mobilität 2011" stand ganz im Zeichen von "E". Alle 63 eingereichten Projekte setzten sich mit neuartigen Produkten und Lösungen im Bereich E-Mobilität auseinander. Neben den Preisen in den drei Hauptkategorien wurde heuer erstmals auch ein Anerkennungspreis vergeben, der sich an Kinder, Jugendliche und Schulklassen richtet.

Das von der Firma Solarmobil Austria eingereichte Kooperationsprojekt "Solarbus" und das "Zero Emission Motor Cycle - Freeride-E" des Motorradherstellers KTM Power Sports teilten sich den ersten Platz in der Kategorie "Innovativ E-Mobil". Hinter "Solarbus" verbergen sich die ersten europäischen Solar-Elektrobusse, die für den Einsatz im öffentlichen Nahverkehr entwickelt wurden. Seit September dieses Jahres sind zwei solche Busse in der niederösterreichischen Gemeinde Perchtoldsdorf und im burgenländischen Hornstein im Einsatz. KTM wurde für die Entwicklung eines Geländesport-Motorrads, das von einem Elektromotor angetrieben wird, ausgezeichnet.

Die Firma Everynear konnte sich mit ihrem Infrastruktursystem für Ladestellen von Elektrofahrzeugen, samt dazugehöriger Software, die das Auffinden der Elektrotankstellen und die Bezahlung unterstützt, in der Kategorie "Intelligent E-Mobil" durchsetzen. Mit der Sicherheit von E-Fahrrädern und E-Mopeds setzte sich das Austrian Institute of Technology (AIT) im Rahmen des Projekts "Safe e-biking -SEEKING" auseinander, das in der Kategorie "Sicher E-Mobil" ausgezeichnet wurde. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen in Präventivmaßnahmen einfließen, die zur Erhöhung der Sicherheit im Umgang mit den Fahrzeugen beitragen könnten.

Der erste Preis in der neuen Kategorie "Jugend E-Mobil" ging an das Projekt "E-Mobility 4-U" des Regionalen Innovations Centrums - RIC im oberösterreichischen Gunskirchen. Schüler aus Steinerkirchen, Schwanenstadt und Wels arbeiteten zusammen mit der Lehrwerkstätte des RIC an der Entwicklung eines eigenen Elektrokarts.

"Die vorgestellten Lösungen bieten wichtige Bausteine für ein effizientes und umweltgerechtes Verkehrs- und Mobilitätssystem von morgen, von dem ganz Österreich profitieren wird", erklärte Verkehrsministerin Doris Bures (S).

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