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06/12/2019

Erste Ausfahrt mit dem neuen Subaru Forester

Die neue Generation kommt erstmals auch mit Hybridantrieb, genannt e-Boxer.

Wenn die Subaru-Leute über den Forester berichten, erzählen sie gern auch mit breitem Grinsen die Geschichte eines slowenischen Kunden, der mit einer Beschwerde an sie herantrat. Grund für die Reklamation: Der Kilometerzähler seines Forester hatte 999.999 erreicht und zählte nicht mehr weiter.

Es ist die mittlerweile fünfte Generation des Forester, die in den USA schon auf dem Markt ist und die gegen Ende des Jahres auch zu uns kommt.

Technisch basiert der neue Forester auf der Subaru Global Plattform, ist mit 4,6 Metern um 15 mm länger als der Vorgänger und bietet einen um 30 mm verlängerten Radstand. Letzteres kommt den Fahrgästen zu Gute und man hat sowohl vorne als auch hinten mehr Platz. Auch das Fahrwerk wurde dahingehend erneuert, als der Forester nun weniger zum Schaukeln neigt. Die Steifigkeit der Karosserie wurde um 100 Prozent erhöht.

e-Boxer

Wichtigste Neuerung beim Forester ist freilich die Einführung einer neuen Motorisierung, des e-Boxer. Das ist eine Hybridvariante, wobei hierfür der Boxermotor mit einem Elektromotor kombiniert wird. Subaru erklärt, dass 80 Prozent des Boxers neu sind. Die Leistung des e-Boxers beträgt 150 PS, wobei der Elektromotor 10 kW beisteuert.

Der E-Motor ist dabei in das stufenlose Automatikgetriebe (Lineartronic wie es bei Subaru heißt) integriert, die Lithium-Ionen-Batterie ist so platzsparend unter dem Kofferraum eingebaut, dass kein Laderaumvolumen verloren geht. So bietet der neue Forester ein Laderaumvolumen von mindestens 505 Litern, im Vergleich zum Vorgänger hat man den Laderaum sogar breiter gemacht. Dazu zeigen die Techniker ganz stolz, um wieviel schneller die elektrisch betriebene Heckklappe auf- und zuschwingt.

Fahreindrücke

Fährt man entsprechend behutsam los, beschleunigt man mit dem e-Boxer vorerst rein elektrisch, dann gesellt sich überaus sanft der Boxer dazu. Generell sorgt die Kombination von E-Antrieb und Benziner für ordentlich Schmalz, das Zusammenspiel lässt sich - so Gelegenheit - über ein Display in der Mittelkonsole verfolgen.

Rein elektrisch Fahren funktioniert nur wenn die Batterie entsprechend geladen ist und man das Gaspedal nicht voll durchdrückt. Dann stellt die Batterie Saft für  bis zu 1,6 Kilometer zur Verfügung. Einen separaten Schalter, um den Elektromodus zu aktivieren, hat man aber nicht. Warum gibt es keinen Plug-in-Hybrid? Weil ein normaler Hybrid für den europäischen Markt passend erscheint, erklärt man bei Subaru. Immerhin bietet der e-Boxer so die Möglichkeit, eine Anhängelast von 1.870 kg an den Haken zu nehmen.

Subaru schätzt, dass durch den Einsatz des Hybridsystems der Verbrauch um rund 10 Prozent reduziert werden kann. Wie es mit dem Verbrauch tatsächlich aussieht, werden dann längere Testfahrten zeigen.

Driver Monitoring System

Was ist sonst neu beim Forester? Interessantes Assistenzsystem ist das Driver Monitoring System. Das ist eine Gesichtserkennung, die den Fahrer - so er namentlich bekannt ist - höflich begrüßt und seine persönlichen Einstellungen abruft. Gleichzeitig überwacht es den Fahrer und schlägt Alarm, wenn er übermüdet oder durch andere Dinge (Stichwort Smartphone) abgelenkt scheint und seine Augen nicht auf der Straße hat.

Zudem piepst der Forester, wenn sich das vorne befindliche Auto in Bewegung setzt und man selber nicht reagiert. Das spart das Angehuptwerden an Kreuzungen.

Wenn man ins Gelände fährt, so bietet der Forester eine Bodenfreiheit von 220 Millimetern. Böschungs- und Rampenwinkel wurden im Vergleich zum Vorgänger weiter erhöht. Fürs Geländefahren hat man zudem den so genannten X-Mode zur Verfügung, der mittels Tastendruck aktiviert wird. Hier bremst eine Hill Descent Control beim Bergabfahren und auch das e-Boxer-System macht im Gelände Sinn, denn durch die E-Motor-Unterstützung hat man relativ früh genug Drehmoment.

Preis

Was kostet der neue Subaru Forester? In der Basisausstattung Pure kostet der Forester e-Boxer ab € 36.990,-, als Style ab € 39.990,- und als Premium an € 44.990,-.

In der Basisausstattung sind bereits z.B. Voll-LED-Scheinwerfer mit Kurvenlicht sowie LED-Nebelscheinwerfer und LED-Heckleuchten, elektrisch anklapp-, einstell- und beheizbare Außenspiegel, Frontscheibenwischer mit Regensensor und ein Frontscheibenwischer-Enteiser, Lederlenkrad, beheizbare Vordersitze und eine Zweizonen-Klimaautomatik dabei. Das Fahrerassistenzsystem EyeSight ist bereits seit dem Modelljahr 2019 Teil der Grundausstattung jedes neuen Subaru Modells. Ergänzt wird EyeSight im Pure um SRVD (Subaru Rear Vehicle Detection), einen Spurwechsel- und Querverkehrassistent. Eine Rückfahrkamera ist ebenfalls serienmäßig an Bord, ab sofort mit eigener Waschvorrichtung. Für optimale Konnektivität sorgt schon im Forester Pure das bereits bekannte Subaru Starlink Infotainment-System mit 8-Zoll-Touchscreen-Display und einem sechs Lautsprecher umfassenden Audiosystem inklusive DAB+ Radio. Dank Android Auto und Apple Car Play können viele Smartphone-Funktionen direkt im Cockpit des Fahrzeugs genutzt werden.

Marktstart ist bei uns ab Jahresende.