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06/29/2012

Suzuki Swift Sport: Spaß gibts auch billig

Stramme Waden und ein durchaus quirliger Motor verleiten manchmal zu Drehzahl- und Kurvenorgien.

Bei einem Thema lässt sich Hersteller Suzuki nicht lumpen: Bei der Sicherheit. Gleich neun Airbags sind im Swift Sport eingebaut, darunter auch Vorhang- und Knieairbag.

Das sind natürlich Teile, die man niemals sehen will. Aber ein ABS kann man ja auch nicht sehen, und trotzdem ist jedermann heilfroh, dass es da ist. Im Fall des Swift Sport ist daneben auch noch ein ESP samt Traktionskontrolle Serie, das durchaus kleine Wischer mit dem Heck noch zulässt, bevor es in Aktion tritt.

Auffällig an der neuesten Version des Swift Sport sind die höheren Leistungsdaten. Das Drehmoment liegt erst in wirklich lichten Höhen an, die Leistung detto (bei knapp unter 7000 Umdrehungen). Das verrät auch schon eine Menge über Fahrgefühl und zu erwartende Lärmkulisse. Der Motor zeigt sich quirlig und in allen Lebenslagen absolut unüberhörbar.

Fahrwerk

Die Feinabstimmung von Lenkung, Federung und diversen Details an den Achsen ist hervorragend gelungen, ebenso wie die Abstufung des Getriebes übrigens. Der kleine Suzuki macht dementsprechend viel Spaß beim flotten Vorwärtskommen und vermittelt ein bisschen das sprichwörtliche Gokart-Gefühl. Daran sind natürlich auch die Sportsitze mit ordentlichem Seitenhalt beteiligt. Mit der echten GTI-Klasse kann der Swift Sport bei den Fahrleistungen zwar nicht ganz mithalten, aber viel fehlt da nicht.

Überhaupt nichts fehlt jedenfalls bei der Ausstattung, die eines der besten Argumente für den Swift ist. Extras gibt es nämlich so gut wie keine, selbst die Metallic-Farbe ist schon im Listenpreis inbegriffen. Das gilt ebenso (unter anderem) für Bi-Xenon-Licht, Keyless-System (schlüsselloses Einsteigen und Starten), CD-Radio mit MP3-Funktion, USB-Schnittstelle, Sitzheizung vorne, elektrische Fensterheber vorne, Edelstahlpedale, Tempomat, 17-Zoll-Felgen mit 195/45-Bereifung oder die automatische Klimaanlage.

Das muss irgendeiner der Mitbewerber erst einmal nachmachen.

Dazu gibt’s noch eine Menge Hetz dazu.