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© Rolls-Royce

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Inklusive eigenem Duft - so aufwendig veredelt war noch kein Rolls-Royce

Rolls-Royce hat sich für den Syntopia mit einer Modedesignerin zusammengetan, um ein besonderes Einzelstück auf Phantom-Basis anzufertigen.

03/09/2023, 01:55 PM

Dass auf Basis von Rolls-Royce-Modellen besondere Einzelstücke (meist im Auftrag von betuchten Kunden) angefertigt werden, ist soweit nicht neu. Aber mit dem Phantom Syntopia, den man nun präsentiert, setzt man in Sachen Individualisierung noch eins drauf. "Der Phantom Syntopia ist das ehrgeizigste, einzigartigste und hochgradig maßgeschneiderte Phantom-Modell, das wir je geschaffen haben, und ein klares Bekenntnis zum Ansehen von Rolls-Royce als echtes Luxushaus", sagt Rolls-Royce-CEO Torsten Müller-Ötvös.

Das auf dem Phantom Extended (also mit verlängertem Radstand) geschaffene Einzelstück entstand in Zusammenarbeit mit der renommierten niederländischen Modedesignerin und Haute Couturière Iris van Herpen. Vier Jahre hat es gedauert, bis der Phantom Syntopia fertig war. Es ist dies der technisch komplexeste Auftrag, der je vom Rolls-Royce Bespoke Collective durchgeführt wurde, betont man in Goodwood.

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Lack

Um das schimmernde Äußere zu kreieren, entwickelte das Rolls-Royce Bespoke Collective eine einmalige Liquid Noir-Lackierung. Im Sonnenlicht irisierend, zeigt es violette, blaue, magentafarbene und goldene Untertöne, wenn es aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird. Um diesen Effekt zu erzielen, wird die dunkelste tiefschwarze Farbe der Marke mit einem Finish überzogen, das ein spiegelähnliches Pigment enthält. Um einen subtilen, eleganten Schimmer hinzuzufügen, entwickelte das Team eine brandneue Technik zum Auftragen von Pigmenten auf den Klarlack – ein Prozess, der mehrere Monate dauerte, darunter allein über 3.000 Stunden für Tests und Validierungen.

Der Name "Syntopia" leitet sich von einer Kollektion von 2018 von Iris van Herpen ab, die nach den Prinzipien von Biomimikry entworfen wurde. Idee ist, dass Muster und Formen aus der Natur inspiriert sind.

Sternenhimmel

Durchgehendes Thema für die Gestaltung des Autos ist das Weaving Water Motiv, das versucht, fließende Bewegung in festen Materialien darzustellen. Öffnet man die Wagentüren, wird der Blick sofort auf den Weaving Water Starlight-Dachhimmel gelenkt. Den Sternenhimmel in den Rolls-Royce-Autos kennt man. Für den Syntopia hat man aber die technisch anspruchsvollste Version dieses Features entwickelt, die jemals produziert wurde. Der Dachhimmel wurde aus einem einzigen Stück Leder gefertigt, das aus über 1.000 Häuten ausgewählt wurde. Insgesamt wurden 995 funkelnde Glasfasersterne integriert und sie leuchten so, dass ein Gefühl von Bewegung (also weaving water) erzeugt wird. Insgesamt hat allein der gesamte "Headliner" fast 700 kollektive Arbeitsstunden in Anspruch genommen.

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Die Rücksitze sind mit einem speziell kreierten Seidenmischgewebe bezogen, das ein Muster eingearbeitet hat, wie es nachts von auf Wasser reflektiertem Licht erzeugt wird. Und die Sitze sind mit einem Weaving Water-Motiv gesteppt, inspiriert von einer Tufting-Technik (die oft in der feinen Möbelherstellung verwendet wird, bei der Stickereien auf die Rückseite des Textils aufgebracht werden).

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Duft

Die Einzigartigkeit endet freilich nicht bei den optischen Eindrücken. Der Syntopia ist es das erste Rolls-Royce-Automobil, das einen maßgeschneiderten Duft erhält. Der speziell entwickelte Duftfreisetzungsmechanismus ist in den Kopfstützen untergebracht. Diese patentierte Technologie, die innovative Materialien enthält, die ursprünglich aus der Medizin stammen, stellt sicher, dass der Duft in angemessen feinen Dosen freigesetzt wird, um ein lang anhaltendes, raffiniertes sensorisches Erlebnis zu gewährleisten. Der Entwicklungsprozess dauerte mehr als zwei Jahre, einschließlich strenger Tests bei sehr heißen und sehr kalten Temperaturen, um sicherzustellen, dass der Duft sein unverwechselbares Profil unter allen Bedingungen behält.

Der Phantom Syntopia wird im Mai an einen Kunden gehen (über den Preis wird freilich nicht gesprochen). Und Rolls-Royce hat zugesagt, dass es niemals ein zweites Auto vom Syntopia geben wird.

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