News 05.12.2011

Toyota Auris Hybrid

Toyota Auris Hybrid
© Werk

Der jüngere und ausgeglichenere Bruder des Toyota Prius im Alltagstest.

Mehr als zwei Millionen Hybridautos hat Toyota seit 1997 verkauft, ein Großteil davon sind Prius. Doch bis 2020 soll es von jeder Modellreihe eine Hybridversion geben. Ein Schritt dorthin ist der Auris. Der Auris ist das erste Hybridauto von Toyota, das in Europa zusammengebaut wird.

Die Zutaten dafür sind bekannt: Beim Benziner handelt es sich um den bewährten 1,8-l-Vierzylinder, beim E-Antrieb um Komponenten aus dem Prius (siehe Steckbrief) .

Segeln

Ein ganz "normales" Kompaktauto: Toyota Auris mit dem Hybridantrieb des Prius.
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Im Fahrbetrieb zeigt er aber einen eigenständigen Charakter. Der Auris Hybrid wirkt überaus ausgeglichen und abgeklärt. Er ist zudem viel mehr "normales" Auto als der Prius, kommt er doch aus einer konventionellen Kompaktwagenreihe. Billiger ist er auch.

In seiner unaufgeregten und leisen Art verführt er gekonnt zum entspannten Dahinsegeln im Verkehr. In der Stadt überzeugt er wie der Prius mit dem hervorragend abgestimmten Start -Stopp-System. Anders als mit einem milden Hybriden ist auch rein elektrisches Fahren per Knopfdruck möglich: Einen guten Kilometer lang bei zartem Gasfuß (maximal 50 km/h) und voller Batterie.
Obwohl Auris Hybrid und Prius beim -Ausstoß laut Norm-Verbrauch gleichauf liegen, erwies sich der Auris Hybrid in der Praxis als spürbar sparsamer (4,1 statt 5,4 l/100 km). Allerdings fand der Prius-Test im Winter statt, was bei Hybridautos den Verbrauch naturgemäß besonders deutlich in die Höhe treibt.

Ein ganz "normales" Kompaktauto: Toyota Auris mit dem Hybridantrieb des Prius.
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Der Nachteil gegenüber dem "normalen" Auris liegt im kleineren Laderaum (- 71 l). Brauchbare Ablagen sucht man da wie dort vergeblich. Gut zum Hybridantrieb würden rollwiderstandsoptimierte Leichtlaufreifen passen. Unser Testmodell entsprach der Ausstattungslinie "Premium".

(Kurier) Erstellt am 05.12.2011