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© AC Cars

News
07/02/2020

Überraschung aus England: AC Cobra kommt als Elektroversion

Kein Grollen eines V8, sondern Elektrosäuseln lautet die Devise dieser limitierten Serie.

Puristen werden wohl die Nase rümpfen. Ein Sportwagen wie die AC Cobra als Elektroauto? Darf man denn das?

Nun, AC Cars hat jedenfalls verkündet, dass es eine Cobra in elektrifizierter Form geben wird - wenn auch nur im einer limitierten Stückzahl von 58 Fahrzeugen. Warum 58? Weil die erste AC Cobra vor 58 Jahren im Jahr 1962 erschien. Die AC Cobra Series I electric, so der vollständige Name des Autos, basiert auf der Cobra aus dem Jahr 1962, mit dem Äußeren von damals und inklusive einem adaptierten Leiterrahmen-Chassis.

Bremsen, Lenkung, etc. wurden natürlich an die Standards von heute angepasst. Andererseits kommt die Cobra sehr wohl mit dem traditionellen Interieur.

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Für die Elektrifizierung hat AC Cars eine 54 kWh-Batterie integriert, die einen 230 kW-Motor mit Strom versorgt. Auf 100 km/h beschleunigt der 1.250 kg schwere Brite in 6,7 Sekunden. Reichweite? Die gibt AC Cars mit 150 Meilen an, das entspricht etwa 240 Kilometer.

Die Elektro-Cobra kostet 138.000 Pfund, also über 150.000 Euro (noch ohne Steuern) - die ersten Autos sollen Ende des Jahres an die Kunden ausgeliefert werden.

Berühmt wurde die AC Cobra nachdem der legendäre Caroll Shelby den AC Ace mittels Ford-V8 zu einem Rennwagen gemacht hatte. Für Kunden, die einen traditionellen Ansatz bevorzugen, legt AC Cars auch eine so genannte 140 Charter Edition der Cobra auf. Auch dieses Modell entspricht im Prinzip der 62er-Cobra, für den Antrieb sorgt hier aber ein 2,3-l-Motor mit 350 PS aus dem Ford Mustang. Und mit 85.000 Pfund (also 94.000 Euro) ist diese Cobra auch deutlich günstiger als die E-Version.