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Vorstellung
09/20/2014

Überraschung aus Holland: Supersportwagen Vencer Sarthe

Exklusives Vergnügen: Der neue Vencer Sarthe verspricht Fahrvergnügen ohne elektronischen Schnick-Schnack.

von Michael Andrusio

Still und heimlich haben die Männer rund um Firmengründer und CEO Robert Cobben im kleinen holländischen Städtchen Vriezenween an ihrem Projekt, einem holländischen Supersportwagen, gearbeitet. Nun ist das erste Serienmodell fertig und getauft hat man die Flunder auf den Namen Sarthe. Der Circuit de la Sarthe ist jene Strecke, wo alljährlich die berühmten 24 Stunden von LeMans gefahren werden und die Nähe zu LeMans soll auch das Design des Autos widerspiegeln. In vielen Details soll der Sarthe, so sagen jedenfalls seine Macher, subtil den LeMans-Rennwagen aus den 80er Jahren Tribut zollen.

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Das Cockpit ist eng geschnitten und bietet nur das Allernötigste an Schaltern und Anzeigen. Das mittig angeordnete Display haben die Holländer selber entwickelt. Natürlich gibt's viel Carbon und Sitze in Leder/Alcantara, wobei jedes Fahrzeug individuell gestaltet werden kann.

Motor/Getriebe

Geschaltet wird übrigens über ein manuelles 6-Gang-Getriebe, der Motor, ein aufgeladener 6,3-l-V8 mit 622 PS, sitzt hinter dem Fahrer (und kann dank durchsichtiger Abdeckung auch von außen bestaunt werden). Vencer erklärt, dass man ganz bewusst auf elektronische Fahrhilfen verzichtet hat, um ein „analoges”, pures Fahrgefühl zu erzeugen. Lediglich ein Torsen-Differenzial kommt an der Hinterachse zum Einsatz.

Die Fahrleistungen des 1390 kg schweren Sarthe sind entsprechend: Auf 100 km/h beschleunigt er in 3,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 338 km/h.

Wenig überraschend wird jedes Auto in Handarbeit und speziell nach Kundenwunsch gefertigt. Der Preis liegt bei 270.882 Euro (noch ohne die fälligen Steuern).

Übrigens hat Vencer schon einen Schauraum in China eröffnet. Das Händlernetz in Europa soll sukzessive ausgebaut werden.

http://vencer.nl/