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27.07.2018

Überraschung aus Österreich: Der Supersportwagen Milan Red

Der "Rote Milan": 1325 PS stark, streng limitiert, sehr teuer und mit viel High-Tech made in Austria.

Bislang kannte man Supersportwagen bzw. so genannte Hypercars mit entsprechenden Eckdaten nur von Bugatti, Koenigsegg, Aston Martin-Red Bull oder Mercedes. Jetzt zeigt ein Unternehmen aus Österreich auf und präsentiert den Milan Red.

MILAN Automotive GmbH ist ein Österreichischer Automobilhersteller, an dessen Spitze der ehemalige Rennfahrer Markus Fux als CEO steht. Der gebürtige Oberösterreicher nutzt dabei das Know-how von österreichischen Top-Unternehmen: Der Motor wurde bei AVL entwickelt, PANKL Racing Systems fertigt die exklusiven SLM-Titan-Radträger. Und  der Milan Red ist das erste straßenzugelassene Fahrzeug der Automobilbaugeschichte, dessen Querlenker aus Carbon hergestellt sind. Ihre Fertigung übernimmt PEAK Technology aus Oberösterreich.

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Stichwort Motor. Das Herzstück des Milan Red ist ein 6,2-l-V8-Quad-Turbomotor, der 1325 PS leistet. Im Gegensatz zu anderen Supersportwagen in dieser Liga verzichten die Österreicher aber auf eine Hybridisierung. Der 1300 kg schwere Sportwagen beschleunigt in 2,47 Sekunden auf 100 km/h und soll eine Spitze von über 400 km/h erreichen.

Markus Fux beschreibt sein Auto, das übrigens nach einem Greifvogel, dem Roten Milan, benannt ist, so: "Man kann ein sehr künstlerisches Auto fahren, ein High-Tech-Monster, einen Thron auf vier Rädern - oder ein Fahrzeug, das nur einem einzigen Zweck dient, nämlich allen anderen die Show zu stehlen. Und da kommen wir ins Spiel".

Weitere Parallele zum Greifvogel: Die Fahrmodi heißen Glide, Hunt und Attack.

Vom Milan Red werden nur 99 Stück gefertigt. Preis: Knapp unter 2 Millionen Euro. 18 Vorbestellungen gibt es schon, die ersten Autos sollen ab 2020 ausgeliefert werden.