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21.07.2018

Update für den Kia Sportage: Neue Fülle in renovierter Hülle

Mit dem Start eines 48-Volt-Diesel-Mildhybrids trägt Kia zur Demokratisierung des Systems bei.

Nach nur erstaunlich kurzer Produktionszeit – die mittlerweile vierte Sportage-Generation kam ja erst vor zwei Jahren auf den Markt – wird dem fernöstlichen Kompakt-SUV bereits eine umfangreiche Überarbeitung zuteil.

Halten sich – wie heute üblich – die optischen Veränderungen mit Retuschen an Scheinwerfern, Nebel- und Rückleuchten sowie an Front- und Heckschürze in eher marginalen Grenzen, so fällt der technische Fortschritt mit der Lancierung eines völlig neuen 48-Volt-Diesel-Mildhybrids schon radikaler ins Kontor.

Zentrale Botschaft: Kia steht weiterhin zum arg ins Gerede gekommenen Diesel, heutzutag’ ein durchaus erstaunliches, somit nicht unwichtiges Bekenntnis.

 

Herz- und Kernstück des 185 PS und 400 Nm starken Zweiliter-Turbodiesels mit SCR-Katalysator sind eine Lithium-Ionen-Batterie, ein Startergenerator, der über einen Riemen mit der Kurbelwelle verbunden ist und eine Leistung von 16 PS mobilisiert, sowie ein Gleichspannungswandler für den Energieaustausch zwischen den beiden 12V/48V-Bordnetzen. Wenn das Aggregat als Generator arbeitet, rekuperiert das System (etwa beim Bremsen) die dann anfallende Energie – und lädt so die Lithium-Ionen-Batterie wieder auf.

Am Steuer

Dermaßen konfiguriert, unterstützt der E-Motor – wie erste Testkilometer am Steuer des revitalisierten Sportage mit dem aufgeladenen Zweiliter-Selbstzünder offenbaren – den Verbrenner beim Beschleunigen mit zusätzlichem Schub und ermöglichen – alles in allem – eine ebenso sparsame wie sportliche Fahrweise.

Ergänzt wird die Dieselpalette von einem ebenfalls neuen 1,6 Liter – der Vierzylinder-Turbo löst den alten 1,7 Liter ab und ist in zwei Leistungsstufen mit 115 und 136 PS zu haben. Und, ja: Ottos gibt’s auch: Zur Disposition steht da ein 1,6-Benziner mit 132 oder 177 PS. Alle Antriebe, Diesel wie Benziner, sind nach der ab September 2018 geltenden Euro-6-d-Temp-Norm zertifiziert, somit gleichermaßen sauber wie zukunftssicher.

 

Mit dem bei uns übrigens ab August erhältlichen neuen Sportage wächst auch das Angebot an Assistenzsystemen: Dazugekommen sind Abstandstempomat mit Stop&Go-Funktion, Müdigkeitswarner sowie eine Surround-View-Kamera, die einen 360-Grad-Rundumblick ermöglicht.

Preise (Frontantrieb mit Basismotor): Diesel ab € 28.190,–,Benziner ab € 25.490,–.