News 05.12.2011

Video: Lamborghini-Chef erklärt den Aventador

Video: Lamborghini-Chef erklärt den Aventador
© Werk

700 PS Leistung. Gangwechsel in 50 Millisekunden. Höchstgeschwindigkeit 350 km/h. Der neue Lamborghini Aventador ist "state of the art". Warum? Das erklärt CEO Stephan Winkelmann am besten selbst.

Der Auftritt ist exzentrisch. Der Antritt brachial. Im 700 PS starken Nachfolger des Murcielago vergehen dank neu konstruiertem V12-Aggregat und ISR-Getriebe nur 2,9 Sekunden auf 100 km/h. Nach 8,9 Sekunden zeigt der Tacho bereits 200, nach weiteren 15,6 Sekunden blickt man schon auf die 300. Hätte der Carbon-Stier genügend Auslauf, dann würde ihn der 6,5-Liter große Motor noch bis auf 350 km/h treiben.

Wie sich die Beschleunigung anfühlt und wie sich der Aventador fährt, lesen Sie am Freitag im Motor-KURIER Fahrbericht.

High-End

Geschwindigkeit gefällt nicht nur vielen Autoenthusiasten, sondern auch dem Lamborghini-Vorstandschef Stephan Winkelmann. Er geizt deshalb nicht mit großen Worten und sagt: "Wir haben mit dem Aventador zwei Generationen übersprungen. Momentan ist kein anderer Supersportwagen mit unserem Flaggschiff zu vergleichen."

Anders als der Durchschnittsbürger weiß Winkelmann jedoch, welche technischen Lösungen und welcher Aufwand betrieben werden muss, damit 700 Pferde und ein Stier friedlich zusammenarbeiten. Denn während die Pferde galoppieren, darf der Stier nicht die Bodenhaftung verlieren. Sprich: Die Motorleistung muss sich auf eine beherrschbare Art entfalten, das Auto lenk- und kontrollierbar bleiben - bei jeder Geschwindigkeit. Bei einem Auto mit 700 PS Leistung liegt also eine der entscheidenden Aufgabe in der Kraftübertragung. Außerdem muss die Karosserieform aerodynamisch möglichst effizient sein. Das bedeutet, die Luft muss je nach Geschwindigkeit anders über das Fahrzeug strömen, um optimale Straßenlage und Fahrstabilität zu garantieren. Und das entscheidet der Aventador selbst (siehe Bildergalerie).

Was den Aventador sonst noch auszeichnet erklärt der Chef persönlich

Ein ausführlicher Fahrbericht erscheint am Freitag im Motor-KURIER.

(KURIER.at) Erstellt am 05.12.2011