© Ennstal-Classic/Huber

Oldtimerrallye
07/14/2015

Der Grand Prix der Oldtimer

Vorschau Ennstal-Classic 2015: Festival der Auto-Legenden und Stelldichein legendärer Racing-Profis.

Die Oldtimer-Karawane, die am 16. Juli ’15 die Ennstal-Classic unter die Räder nimmt, führt uns die Jahre 1917 bis 1972 vor Augen, die zu den kreativsten und spannendsten der Automobil-Geschichte überhaupt zählen.

Die Ennstal-Classic wird seit 1993 ausgetragen und zählt heute zu den renommiertesten Oldtimer-Events in ganz Europa. Startort ist so wie in den Vorjahren auch Gröbming im Ennstal, 197 Teams aus 18 Nationen stehen heuer bei diesem 3-Tages Event am Start.

Am ersten Fahrtag (Donnerstag, 16. Juli) stehen 388 Kilometer, am zweiten Tag (Freitag, 17. Juli) insgesamt 502 Kilometer auf dem Programm; insgesamt müssen die Teilnehmer 28 Sonderprüfungen absolvieren.

Die Chopard-Racecar Trophy ist ein eigenständiger Bewerb, der an den Tagen der Ennstal-Classic auf vier Schauplätzen über die Bühne geht. Die einzelnen Stationen sind: Spielberg/Red-Bull-Ring, Tauplitzalm-Alpenstraße, Flugplatz/Niederöblarn und Moosheim-Gröbming.
Bei der parallel zur Ennstal Classic ausgetragenen Chopard-Race-Car-Trophy stehen 45 legendäre Rennautos – allesamt hochkarätige GT und Rennsportwagen – am Start. Etappenorte mit Zeitkontrollen sind: Mauterndorf, Spielberg/Red-Bull-Ring, Lunz/See, Steyr, Spital/Pyhrn, Flugplatz Niederöblarn, Tauplitz und Schladming.

Diese Stars haben ihren Start zugesagt

Sir Stirling Moss – von 466 Rennen gewann er 194, er holte aus 66 F1-Starts 16 Siege, war vier Mal Formel1-Vize-Weltmeister; Mille-Miglia-Sieger des Jahres 1955.
Walter Röhrl: Rallye-Weltmeister 1980 und 1982, Galionsfigur von Porsche.
Alex Wurz: Toyota Werkspilot, voriges Monat 6. bei den 24 Stunden von Le Mans, zweifacher Le Mans Sieger (1996/2009), 69 F1 Grand Prix, drei F1-Podiumsplätze.
Klaus Ludwig: Dreifacher Le Mans Sieger, FIA-GT Weltmeister, 1988/’92/’94 Gesamtsieger der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft.
Rauno Aaltonen: Mini-Legende, Rallye-Europameister 1965, Monte Carlo-Sieger des Jahres 1967.
Andi Aigner: P-WRC-Weltmeister 2008.
Franz Wurz: Rallyecross- Europameister 1976.
Rudi Stohl: Österreichs Legende für Extrem-Rallyes.
Dieter Quester: Vier Mal Tourenwagen-Europameister, zweifacher Motorboot-Europameister – der Mann mit der weltweit wohl längsten Renn-Karriere.
Mauro Forghieri: Technik-Genie, von 1960 bis 1984 Cheftechniker bei Ferrari.
Jo Ramirez: Der Mexikaner arbeitete für Ferrari, Maserati, Lamborghini, John Wyer, Dan Gurney, Ken Tyrrell, Fittipaldi, Shadow und Theodore und war 18 Jahre Team-Manager bei McLaren.
Dr. Wolfgang Porsche: Vorsitzender des Aufsichtsrats der Porsche AG und Mitglied des Aufsichtsrats der Volkswagen AG.
Aus der TV-und Unterhaltungsbranche kommen:
Christian Clerici: Moderator und Hobby-Racer.
Martin Gruber: Star der TV-Serie „Die Bergretter“.
Peter Kraus: Schlager-Ikone und Oldtimer-Freak.
Alex Kristan: Comedian und Parodist.
Rudi Roubinek: Legendärer Diener aus „Wir sind Kaiser“.

Superstar aus Hollywood

Alles schwere Kaliber, überstrahlt allerdings von einem internationalen Superstar: Patrick Dempsey – als Chirurg aus der US-Kultserie Grey’s Anatomy gekannt geworden, ist aus „McDreamy“ mittlerweile ein repektabler Rennfahrer geworden: Rang 2 in der Klasse GT-Am bei den 24 Stunden von Le Mans hat auch Skeptiker überzeugt.
Die stärksten Autos sind die CanAm-Boliden von Peter Schleifer, Harry Read und Achim Schlafke mit über 800 PS, sie starten in der Chopard Racecar-Trophy. Das schwächste Auto ist der 490-Kubik-TG500 Messerschmitt Kabinenroller von Eduard und Theres Tomek.

Das geschichtsträchtigste Auto ist ein Alfa Romeo 8C Monza, der am 11. August 1933 für 75.000 Lire an die Scuderia Ferrari verkauft wurde. Enzo Ferraris Rennstall bildete damals das Werksteam für Alfa Romeo. Dieses Auto ist zugleich das Auto mit dem höchsten Marktwert, der aktuell zwischen 4 und 10 Millionen Dollar liegen dürfte.

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