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Technik
06/03/2014

VW Passat: Erste Fakten zu Generation Nr.8

Erster Blick unters Blech der kommenden Generation des weltweit meistverkauften Volkswagens.

von Horst Bauer

Der zentrale Satz kam vom Entwicklungschef. Hans-Jakob Neußer, oberster Ingenieur der Marke VW, bei der Vorab-Präsentation der technischen Neuerungen der kommenden 8. Generation des Passat (intern B8 genannt) zum Motor-KURIER: "Der Passat B8 wandert ein halbes Segment nach oben in Richtung C-Segment!"

Aufwertung ist also das deklarierte Ziel für eine Modellreihe, die 1973 eingeführt wurde und sich mittlerweile (Karosserievarianten sowie Ableger für die USA und China mit eingerechnet) mit rund 22 Millionen Stück zur meistgebauten der Marke entwickelt hat.

Angesichts des in Europa schrumpfenden Marktsegments, in dem der Passat bisher angesiedelt war, tritt man mit dem neuen Modell also die Flucht nach oben an. Dort ankommen, wollen die Wolfsburger jedoch nicht mit plattem Größenwachstum (Generation 8 ist um 2 mm kürzer als der Vorgänger), sondern mit sportlich-elegantem Design und wesentlich mehr Inhalt überzeugen.

So steht sowohl für Passagiere (+33 mm Innenlänge) als auch für Gepäck (mit 650 bis 1780 Liter plus 47 l Kofferraum-Volumen) mehr Platz zur Verfügung. Und trotz einer um 14 mm geringeren Wagenhöhe konnte die Kopffreiheit vorne um 26 mm erhöht werden. Und natürlich wurde der B8 auch abgespeckt (bis zu 85 kg). Das hilft bei der ebenfalls angestrebten Verbrauchssenkung (im Schnitt 20 %).

Neuer Star unter der Motorhaube ist der erstmals eingesetzte 4-Zylinder-Biturbo-TDI, der 240 PS Leistung mit 500 Nm Drehmoment und einem Normverbrauch von 5,3 l Diesel vereint. Zu haben wird das Topmodell der Baureihe angesichts der Leistungswerte nur mit Allradantrieb und einem 7-Gang-DSG sein.

Plug-in-Hybrid

Ebenfalls im Programm: Ein Plug-in-Hybrid (kommt 2015), der es auf eine Systemleistung von 211 PS bringt und bis zu 50 km rein elektrische Reichweite.

Auffälligste Neuerung im Cockpit ist ein 12,3-Zoll TFT-Monitor statt der klassischen Armaturen. Dieser ist frei programmierbar, was es etwa ermöglicht, die dargestellten Rundinstrumente zu verkleinern und an den Rand zu rücken, um in der Mitte Platz für die Kartendarstellung der Navigation zu schaffen. Zu haben in den höheren Ausstattungsstufen bzw. gegen Aufpreis.

Weitere Schwerpunkte der Passat-Aufwertung sind eine Vielzahl von elektronischen Fahr-Assistenten, darunter Premieren wie Emergency Assist (Auto hält automatisch an, wenn der Fahrer ausfällt) oder Trailer Assist (automatisches Einparken mit Anhänger) und natürlich die aktuellsten Systeme zum Thema Mobilfunk-Anbindung an Bord sowie erstmals bei VW ein Head-up-Display (in die Frontscheibe eingespiegelte Fahrinformationen).

Der weitere Premieren-Fahrplan für die 8. Passat-Generation: Enthüllung am 3. Juli, Publikumspremiere auf dem Pariser Autosalon Anfang Oktober, Marktstart bei uns im November.

Spätestens dann wird man wissen, wie weit sich die inhaltliche Aufwertung des Passat auch preislich auswirkt.

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