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09.02.2015

VW Passat Variant: Flüsternd in den Härtetest

Erste Erkenntnisse nach 5000 km mit dem Kandidaten zum diesjährigen Auto des Jahres.

Die Ansage ließ keinen Platz für Missverständnisse. VW-Entwicklungschef Hans-Jakob Neußer schickte den neuen Passat mit dem klaren Auftrag in den Markt, dort zu beweisen, dass die achte Generation des weltweit wichtigsten Modells der Wolfsburger "ein halbes Segment nach oben in Richtung C-Segment" gewandert sei. Und dies vor allem in Sachen Qualität und technischer Ausstattung, nicht so sehr im Preis.

Die Erwartungen der potenziellen Kundschaft wurden also bewusst in die Höhe geschraubt. Höchste Zeit somit, die Dinge auf den Boden zu bringen und den Neuen (der es auch unter die 7 letzten Kandidaten der " Auto des Jahres"-Wahl geschafft hat) in den Dauertest-Stall aufzunehmen, um in der verschärften täglichen Praxis seine wahren Qualitäten ausloten zu können.

Zum Einsatz kommt eine Modellvariante praktisch aus der Mitte des breit gefächerten Passat-Angebots. Natürlich ein Kombi (in Österreich führt die Limousine traditionell ein Schattendasein), ausgerüstet mit dem stark nachgefragten 150-PS-Diesel und der um einige der neuen technischen Goodies erweiterten Highline-Ausstattung (von Fahrer-Assistenten über Rückfahrkamera und Navi bis zu LED-Scheinwerfern).

Licht und Schatten

Nach den ersten 5000 Kilometern, die der Dauertest-Kandidat in knapp eineinhalb Monaten zu absolvieren hatte, berichten die Fahrtenbuch-Eintragungen von viel Licht, aber auch ein paar Schatten.

Einhellig gelobt wird die besonders gute Geräuschdämmung, die das Passagierabteil auch auf Langstreckenfahrten bei Autobahntempo zur Ruhezone macht. Im Gegensatz zu so manchem Mitbewerber, bei dem die verbesserte Dämmung der Motorgeräusche nur die von den Außenspiegeln stammenden Windgeräusche hörbarer macht, haben die VW-Entwickler auch diese weitgehend in den Griff bekommen. Zur angenehmen Atmosphäre im Cockpit tragen überdies die straffen, aber komfortablen Sitze bei, die auch vom (körperlich) Größten der Tester gute Noten bekamen.

Der VW Passat Variant in Bildern

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Beim Umgang mit den verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten der auf den Monitor vor dem Lenkrad eingespielten Armaturen zeigte die vorläufige Praxis, dass der Spieltrieb rasch befriedigt ist. Letztlich bleibt man meist bei der Version mit den großen Rundinstrumenten. Die Kartendarstellung der Navi zwischen Tacho und Tourenzähler ist im Anlassfall zwar besser im Blickfeld als jene am zentralen Monitor auf der Mittelkonsole. Bewegt man sich jedoch auf bekanntem Terrain, lenkt sie leicht von den wesentlichen Informationen der Rundinstrumente ab.

Fahrwerk, 6-Gang-DSG und der bewährte TDI unter der Haube konnten bis jetzt nur Pluspunkte sammeln. Wobei vor allem der geringe Verbrauch auf langen Etappen (unter 6 Litern) besonders positiv auffiel.

Durchwachsener zeigte sich die Lage beim Einsatz in Schnee und Matsch. Viel Lob erntet dabei die unter dem VW-Logo der Heckklappe versteckte (und daher immer saubere) Rückfahrkamera. Weniger Freunde machten sich all die schlauen Fahrer-Assistenten, wenn sie sich schon bei leichtem Schneetreiben wegen mangelndem Input der in ihrer Wahrnehmung gestörten Sensoren vom Dienst abmeldeten.

Aber das kommt ja leider auch noch weiter oben als nur eine halbe Klasse über dem angestammten Passat-Segment vor. Was auch für den Fehlalarm gilt, den die Reifendruck-Kontrolle schon nach knapp 1000 Kilometern erstmals produzierte.Sehr gute Geräuschdämmung im Cockpit, geringer Verbrauch, gut ausleuchtendes LED-Licht.Fahrer-Assistenzsysteme fallen bei Schneetreiben aus, Reifendrucksensor produziert Fehlalarm.

VW Passat GTE: Der Passat, der nur 2 Liter braucht

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Die Neuen aus dem VW-Konzern 2015

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10 Fakten zum neuen VW Passat

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VW Passat Variant 2,0 TDI DSG

Antrieb: 4-Zylinder, Diesel, Direkteinspritzer, 2 oben liegende Nockenwellen, 4 Ventile/Zylinder, Turbolader, Ladeluftkühler; Frontantrieb, 6-Gang-Direktschalt-Getriebe (DSG);

Hubraum: 1968 cm³

PS/kW: 150 PS/110 kW

maximales Drehmoment:340 Nm bei 1750 U/min

Spitze 218 km/h, 0–100 in 8,9 Sekunden; Euro 6.

Fahrwerk: Selbst tragende Karosserie, vorderer Hilfsrahmen, vorn McPherson-Federbeine, Querlenker, hinten Mehrlenkerachse, vorn/hinten Schraubenfedern, Teleskopstoßdämpfer, Stabilisatoren, Scheibenbremsen (vorn innen belüftet), Zahnstangenlenkung mit elektrischer Servounterstützung, ABS, Bremsassistent ( BA), elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP).

Maße (L x B x H):4767 x 1832 x 1477 mm

Wendekreis: 11,7 m Radstand: 2791 mm Bremsweg warm: 34,7 m Bremsweg kalt: 33,0 m

Kofferraum: 650–1780 l Zuladung: 640 kg Gesamtgewicht: 2070 kg Tankinhalt: 66 l

Normverbr.: 4,2 l/100 km 110 g/km CO²

Testverbr.: 6,8 l/100 km

Preis: 42.060 €

Preis Testwagen: 49.766 €

Motorbezogene Versicherungssteuer:649,44 €