© VW

Autoshow Detroit
01/09/2017

VW setzt den "Bulli" unter Strom

VW-Studie auf dem Detroiter Autosalon: Ein Van mit Elektroantrieb.

von Michael Andrusio

Nachdem man auf dem Pariser Autosalon das erste Modell der kommenden Elektroautofamilie I.D. gezeigt hat, folgt nun das Nächste - wiederum als Studie freilich. Aber VW meint es ernst und ist wild entschlossen, ab dem Jahr 2025 eine Million Elektroautos pro Jahr zu verkaufen. Und dabei soll die I.D.-Familie, die ab 2020 sukzessive eingeführt wird, entsprechend beitragen.

Für den so genannten I.D.Buzz hat man sich ein legendäres Modell aus dem Volkswagen-Konzern als Vorbild genommen: den VW Bus, von Fans auch liebevoll "Bulli" genannt.

Jedenfalls präsentiert sich der Buzz als geräumiger Van, nicht zuletzt dank fast fünf Metern Außenlänge und einem Radstand von 3,3 Metern.

Die Studie ist mit gleich zwei Elektromotoren ausgerüstet, jeder mit 150 kW Leistung. Einer treibt dabei die Vorder- der andere die Hinterräder an, heißt, im VW-Bus der Zukunft fährt man mit Allradantrieb. Oder lässt fahren, denn der Buzz verügt auch auch über die Fähigkeit voll automatisiert zu fahren.

Das klassische Cockpit gibt es im I.D. Buzz auch nicht mehr. Die wichtigsten Informationen projiziert der Van vielmehr mittels AR-(Augmented Reality) Head-up-Display in das Sichtfeld des Fahrers – in 3D, virtuell auf die Straße. Features wie die Infotainment- und Klimafunktionen werden über ein herausnehmbares Tablet bedient. Die zum Fahren wesentlichen Bedienelemente befinden sich indes im Lenkrad. Sein Innenbereich ist nicht – wie heute üblich – mit Speichen und Tasten ausgestattet, sondern verfügt über eine Art Touchpad mit kapazitiven Feldern – das klassische Lenkrad wird so zum multifunktionalen Lenkpad.