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Verkehrssicherheit
05/09/2014

Warum man Winterreifen im Sommer nicht weiterverwenden soll

Goodyear und das ARBÖ-Magazin demonstrieren, warum die Sommerreifen zeitgerecht aufgezogen werden sollen.

Viele Autofahrer tendieren dazu, mit Winterreifen, die das Mindestprofil von 4mm unterschreiten, den Sommer hindurch weiterzufahren. Warum richtige Sommerreifen die bessere Wahl sind, haben die Profis von Goodyear und das ARBÖ-Magazin Freie Fahrt nun aufgezeigt.

Testsituation 1: Ein VW Touran macht eine Vollbremsung bei 70 km/h – auf nasser Fahrbahn und einer Temperatur von 5 Grad. Fazit: Das Fahrzeug hat mit Winterreifen (4 mm Restprofil) einen um 2 Meter kürzeren Bremsweg.

Testsituation 2: Selbe Testkonfiguration, allerdings bei 15 Grad Außentemperatur. Hier ist der Bremsweg mit Winterreifen um 4 Meter länger als mit den Sommerreifen.

Goodyear-Testfahrer und Instrumentierer Robert Besch erklärt: „Der unterschiedliche Bremsweg bei Nässe ist hier offensichtlich. Doch auch bei anderen Leistungskriterien wie Seitenführungskraft, Trockenhaftung oder Aquaplaningverhalten ist der Winterreifen im Sommer unterlegen.“

„Wintermischungen bleiben auch bei tiefen Temperaturen weich und flexibel, was guten Straßenkontakt ermöglicht. Bei hohen Temperaturen schlägt diese Eigenschaft ins Gegenteil um, höherer Abrieb und deutlich längere Bremswege sind die Folge“, erklärt Ing. Andreas Kropf,
Manager Technical Customer Service, Goodyear Dunlop Tires Austria. Deshalb warnt der Experte vor dem weit verbreiteten „Fertigfahren” von Winterreifen im Sommer.

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