News 05.12.2011

Welcher Reifen für mein Auto?

Welcher Reifen für mein Auto?
© Werk / Dunlop

Tests. An Vergleichen in den Medien oder Beratung beim Fachhandel führt in der Praxis kein Weg vorbei.

In Betriebsanleitung oder Genehmigungsdokumenten finden sich die Rad/Reifendimensionen, die für das konkrete Auto zugelassen sind, z. B. 205/55 R16 91 V. Dabei steht 205 für die Reifennennbreite in mm, 55 für das Querschnittsverhältnis (die Reifenhöhe beträgt 55 % der Nennbreite), R für Radialreifen, 16 für den Felgendurchmesser in Zoll, 91 für die Tragfähigkeitskennzahl (91 bedeutet, dass der Reifen mit maximal 615 kg belastet werden darf) sowie V für den Geschwindigkeitsindex (V = maximal 240 km/h).

Wer jetzt zu einem der zahlreichen Vergleichstests in Fachzeitschriften und Automagazinen greift (oder surft), muss darauf achten, genau diese Dimension zu finden. Wegen unterschiedlicher Mitbewerber kann ein Reifen in einer bestimmten Dimension eine ganz andere Platzierung/Bewertung erhalten als in einer anderen Dimension.

Die Platzierung einer ins Auge gefassten konkreten Marke ist dabei nicht so wichtig wie die Gesamtbeurteilung bzw. die einzelnen Messwerte des Reifens. Je nach Geschmack kann hier vom potenziellen Käufer etwa Trockenhandling oder Langlebigkeit etc. beurteilt oder bevorzugt werden. Reifentests enthalten oft auch eine subjektive Beurteilung beim Handling. Es lohnt also, die Gewichtung und das Kleingedruckte zu lesen.

Fachhandel

Eine weitere Möglichkeit ist der Gang zum Fachhändler, wobei dessen Angebot natürlich möglichst breit sein sollte, um einseitige Interessen zu vermeiden. Er kennt vor allem Kundenreklamationen. Ein gewisser Anhaltspunkt für die Auswahl des Reifens ist auch die Erstausrüstung des Autos, also die Reifenmarke(n), mit denen das Auto vom Werk geliefert wird.

Wer via Internet Reifen bestellt und bei einem vereinbarten Betrieb montieren lässt, sollte versuchen, sich auf ein Maximalalter der Reifen zu einigen. Der ÖAMTC geht davon aus, dass bis zu drei Jahre bei fachgemäßer Lagerung akzeptabel sind. Die Technologie ist aber dann möglicherweise nicht mehr auf dem letzten Stand.

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(Kurier) Erstellt am 05.12.2011