Hier wird ein Seat Arona getestet

© ÖAMTC

News

Wie der BMW X1, BYD Atto 3 oder der MAZDA CX-60 im ÖAMTC-Crashtest abschneiden

Der ÖAMTC hat wieder einmal ein paar Autos gegen die Wand gefahren. Sieben von neun Autos haben im Crashtest fünf Sterne erreicht

10/12/2022, 04:51 PM

Im neuesten Crashtest des ÖAMTC und seiner Partner wurden neun aktuelle Fahrzeuge auf ihre Sicherheit überprüft: BMW 2er Active Tourer, BMW X1, BYD Atto 3, Citroen C5 X, MAZDA CX-60, Mercedes-Benz EQE, Mobilize Limo, SEAT Ibiza und der baugleiche SEAT Arona. Max Lang, Experte für Fahrzeugsicherheit beim Mobilitätsclub, resümiert: "So unterschiedlich die Testkandidaten sind – sieben von neun erreichen fünf Sterne, das ist ein gutes Ergebnis. Beim Citroen C5 X liegt es an einem mittelmäßig funktionierenden Notbremsassistenten, beim Mobilize Limo an einem nicht optimalen Schalter für die Deaktivierung des Beifahrerairbags, dass sich nur vier Sterne ausgehen."

 

    Die vier Testbereiche im Überblick

    • Erwachsenensicherheit: Bei den beiden Frontalcrashtests mit 50 km/h und den beiden Seitencrashtests kommt es auf ein gutes Zusammenspiel aktiver und passiver Sicherheitselemente an. Im aktuellen Test erreichen alle Kandidaten sehr gute Werte. Am oberen Ende überzeugt der Mercedes-Benz EQE mit 95 Prozent, gefolgt vom BYD Atto 3 mit 91 Prozent. Am unteren Ende liegen der Mobilize Limo mit 80 und der Citroen C5 X mit 82 Prozent.
    • Kindersicherheit: Alle Testfahrzeuge schneiden hier sehr gut ab – mit bis zu 91 Prozent bei MAZDA CX-60 und Mercedes Benz EQE. "Einen Ausreißer leistet sich der Mobilize Limo mit 75 Prozent – das liegt am Schalter für die Deaktivierung des Beifahrerairbags, den man bei Verwendung eines Kindersitzes benötigt", berichtet der ÖAMTC-Experte. "Hier ist nicht eindeutig erkennbar, ob der Airbag aktiviert oder deaktiviert ist – ein Sicherheitsrisiko.
    • Vulnerable Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer: Der Fokus dieser Kategorie liegt auf jenen leicht verletzbaren Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern, die beispielsweise zu Fuß, mit dem Rad, im Rollstuhl oder etwa einem E-Scooter unterwegs sind. Dabei spielen die Konstruktion der Frontpartie sowie elektronische Assistenzsysteme eine wesentliche Rolle. Die erreichten Werte lassen Raum für Verbesserungen. Am besten schneidet der MADZA CX-60 ab (89 Prozent), am unteren Ende liegen SEAT Ibiza/Arona (66 Prozent) sowie Citroen C5 X und BYD Atto 3 mit jeweils 69 Prozent – in der Regel aufgrund zu steifer A-Säulen an den Windschutzscheiben.
    So viel kosten E-Autos des chinesischen BYD-Konzerns ins Europa
    • Sicherheitsassistenten: "Dieser Bereich ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Durch das Eingreifen von Notbrems-, Spurhalte- und anderer Assistenzsysteme lassen sich Unfälle oft schon im Vorfeld vermeiden oder die Folgen mildern", erklärt Lang. Die Ergebnisse in dieser Kategorie sind breiter gestreut: Tadellos schneiden BMW X1 und BMW 2er Active Tourer ab (je 92 Prozent). Weniger gute Werte erreichen der Citroen C5 X (66 Prozent), der SEAT Ibiza/Arona (70 Prozent) und der Mobilize Limo (71 Prozent) aufgrund mäßig funktionierender Notbremsassistenten im Zusammenspiel mit anderen Fahrzeugen. Beim Mobilize Limo fehlt zusätzlich ein Müdigkeitswarner.
    ein ActiveCampaign Newsletter Widget Platzhalter.

    Wir würden hier gerne ein ActiveCampaign Newsletter Widget zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte ActiveCampaign, LLC zu.

    Kommentare

    Wie BMW X1, BYD Atto 3 und MAZDA CX-60 im ÖAMTC-Crashtest abschneiden | motor.atMotor.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat