Ausstiegswarner von Ford verringert das Risiko von Türauffahrunfällen.

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© Ford Motor Company

Frage der Mobilität

Wo passieren mehr Unfälle: Im Straßenverkehr oder zu Hause?

Hohe Geschwindigkeiten, viele Ablenkungen: Autounfälle sind in den Medien präsent. Doch die meisten Unfälle Österreichs passieren abseits der Straßen.

03/13/2024, 10:00 AM

783.000 Menschen verletzten sich im Jahr 2023 bei einem Unfall in Österreich so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Das bilanziert das Sicherheits- und Unfallpräventionsinstitut KFV in seiner jährlichen Unfallanalyse für Österreich. Die größten Anteile entfallen dabe allerdings nicht auf den Straßenverkehr. Am häufigsten sind nämlich  Haushaltsunfälle sowie Unfälle in der Freizeit oder beim Freizeitsport.

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Haushalt und Wohnumgebung Unfallorte Nr. 1


Haushaltsunfälle bleiben die häufigste Unfallart, mit 323.700 Verletzten, gefolgt von Freizeitunfällen mit 255.600 Verletzen. Insbesondere Kinder und Senioren sind überproportional oft von Unfällen betroffen. Die Prognosen für 2024 lassen schon jetzt eine Fortsetzung der hohen Unfallzahlen für das gesamte Jahr 2024 erwarten: Tödliche Sport- und Forstunfälle erreichten bereits in den ersten Monaten Jänner und Februar 2024 Höchstwerte.

Verkehrsunfälle: Viele Verletzte

92.200 Verletzte gab es gemäß KFV IDB-Austria bei Verkehrsunfällen. Diese Zahl beinhaltet sowohl polizeilich als auch nicht polizeilich gemeldete Verletzte im Verkehrsbereich. Der Anteil der polizeilich gemeldeten Unfälle beträgt erfahrungsgemäß rund 60 Prozent, dazu liegen allerdings ebenfalls auch noch keine offiziellen Daten vor. 

Vom 1. Jänner bis 10. März 2024 gab es im österreichischen Straßennetz 34 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2023 waren es 58 und 2022 52.

Generell ist die Zahl der Verkehrstoten in Österreich seit dem Jahr 2000 um 62 Prozent zurückgegangen. Dennoch kamenüber 14.000 Menschen seitdem im Straßenverkehr ums Leben. Das entspricht der Einwohnerzahl von Eisenstadt.

Viele Verkehrstote sind jung

3.300 davon – und damit fast jedes vierte Todesopfer – waren jünger als 25 Jahre. 346 Todesopfer waren Kinder. Das entspricht der Anzahl von 14 Volksschulklassen.

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