News 05.12.2011

Zwischenbilanz im Mégane CC Dauertest

Zwischenbilanz im Mégane CC Dauertest
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Hohe Zuverlässigkeit, viel Fahrspaß - und zwei kleine Aufreger. Plus: Mehr Fotos vom Renault Mégane CC.

Etwas mehr als ein halbes Jahr ist ins Land gegangen, seit der Renault Mégane zum Testpark der KURIER-Motorredaktion gestoßen ist. Gut 16.000 km hat das Cabriolet inzwischen abgespult. Und, dieses gleich vorweg: Es gab null außerplanmäßige Werkstattbesuche und null technische Probleme.

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Und es gab bis dato absolut keine Auffälligkeiten, was die Verarbeitung betrifft, die daher aufs Höchste gelobt werden kann. Auch das edle Leder, mit weißen Nähten fein abgesteppt, glänzt jungfräulich wie am ersten Tag. Cabriotechnisch ist ebenfalls alles in Ordnung, das Dach beendet Öffnen und Schließen (beides nur im Stillstand des Autos) mit einem witzigen elektronischen Zwitschern und dem Hinweis im Display: "Vorgang beendet".

In den schönen Sommertagen des Vorjahres konnte der Mégane daher viel Fahrspaß liefern, auch wenn die Karosserie bei geöffnetem Zustand reichlich weich wirkt. Die Kälte konnte ihm danach auch nichts anhaben, es knarzt nichts, es ächzt nichts, er gebärdet sich wie ein verlötetes Coupé.

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Der Motor verleitet weit eher zu gemütlichem Gleiten denn zu sportlicher Fahrweise, was für ein Cabrio aber vollkommen in Ordnung ist. Auf langen Autobahntouren hat sich allerdings die sehr kurze Übersetzung des sechsten Ganges wiederholt als ungünstig erwiesen. Erstens liegen bei Tempo 140 schon 4000 Touren an, was sich unerfreulich dröhnend anhört. Und zweitens ist der Verbrauch gegen über dem letzten KURIER-Bericht im August 2010 nur unwesentlich gesunken – von damals 9,4 auf jetzt immer noch 9,2 Liter/100 km.

Radio

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Schneidende Bemerkungen finden sich im Fahrtenbuch nur über einen Punkt: Der Versuch, diverse Funktionen in Radio (z. B.: Speicherplatz wechseln) und Navigation auf Anhieb zu finden oder einstellen zu können, trieb mindestens drei Piloten nahe an die Weißglut. Es wird sich zeigen, ob es hier doch noch eine Art von Erleuchtung gibt.

Dass hinten praktisch kein menschliches Wesen sitzen kann, weil kaum Fußraum vorhanden ist, ist eine bereits abgehakte Tatsache. Das gilt umgekehrt auch für den Kofferraum, der erstaunlich lang und daher gut nutzbar ist, selbst wenn sich das Dach darüber faltet.

Auf der Habenseite stehen auch so Nettigkeiten wie ein Windabweiser hinten, ein sehr leicht zu montierendes Windschott, ein elektrischer Schließhelfer für die Heckklappe und ein Staufach vorne, das wirklich üppig ausgefallen ist. Und das Keyless-Go-System lässt den Schlüssel wirklich immer in der Hosentasche ruhen.

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(Kurier) Erstellt am 05.12.2011