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Sandalen und Co beim Autofahren - warum das teuer werden kann

Setzt man bei Sommerwetter im Cockpit auf luftiges Schuhwerk, kann man dafür ordentlich zur Kasse gebeten werden.

08/01/2023, 03:00 AM

Könnten Autos bereits selbstständig fahren, würde dieses Thema der Vergangenheit angehören. Aber vorerst bleibt die Frage: Braucht man zum Autofahren ein spezielles Paar Schuhe? Oder dürfen es Querbeet Absätze, Sandalen oder Turnschuhe sein? Roland Frisch, Pkw-Chefinstruktor ÖAMTC weiß, welche Schuhe im Cockpit geeignet sind. Und vor allem: Welche nicht.


Aufpassen heißt es vor allem bei High Heels: Mit sehr hohen Absätzen ist die Ferse instabil, was das Durchtreten der Pedale schwierig macht. Die Gefahr bei offenen Schuhen wie Flip-Flops oder Schlapfen besteht darin, dass sich das Pedal zwischen Schuh und Fuß verheddern kann. Auch der Halt ist in solchen Schuhen sehr schlecht. Wanderschuhe oder Gummistiefel sind ebenfalls nicht empfehlenswert, weil man auf Grund ihrer klobigen Sohle unabsichtlich mehrere Pedale gleichzeitig erwischen kann. Vor allem in Schreck- und Notsituationen kann das sehr fatal sein – „da bleibt keine Zeit zum Korrigieren“, betont der Fahrtechnik-Profi. Auch Barfußfahren ist keine gute Idee. Bei einer Notbremsung kann nicht schlagartig der erforderliche Druck auf das Pedal ausgeübt werden. Ausserdem rutschen die Füße leichter von den Pedalen.

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Wie sieht also der ideale Auto-Fahrschuh aus? Laut Experte Frisch sollte er aus einem festen und bequemen Material bestehen und mit guter Passform sowie einer dünnen, rutschfesten Sohle aufwarten. Das sorgt für guten Halt, verhindert ein Einfädeln zwischen den Pedalen und führt zu einer optimalen Kraftübertragung.

Um ganz auf sicherer Seite zu sein, empfiehlt Frisch generell ein Paar fahrtaugliche Schuhe zum Wechseln im Auto zu haben. Diese können im Kofferraum oder im Fußraum des Beifahrers aufbewahrt werden. Unter dem eigenen Fußraum soll man sie nicht verstauen, weil sich die Schuhe unter den Pedalen verfangen können.

Wer in Sandalen oder High-Heels einen Unfall verursacht, kann nämlich Probleme mit der Versicherung bekommen:  Grundsätzlich dürfen Fahrzeuge nur in einem Zustand betrieben werden, in dem sie sicher beherrscht werden können. Wenn Verkehrsunfälle zumindest teilweise durch ein bestimmtes Schuhwerk verursacht wurden, sind rechtliche Konsequenzen denkbar. Dazu gehören Situationen, in denen Unfälle durch die Verwendung geeigneter Schuhe vermieden werden können. Darüber hinaus gibt es versicherungsrechtliche Konsequenzen – unter Umstände bezahlt die Versicherung entstandene Schäden nicht, warnen die Juristen des ÖAMTC.

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