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08/15/2022

Tipps: So macht man das Auto für Einbrecher unattraktiv

Innenraum so langweilig wie möglich und auch teures Parken kann mitunter angebracht sein.

Statistisch gesehen wird in Österreich jede halbe Stunde in ein Auto eingebrochen. Laut Angaben des Kuratoriums für Verkehrssicherheit benötigen Profi-Langfinger dafür durchschnittlich tatsächlich nur fünf Sekunden.

Mitar Kos, Geschäftsführer von Lucky Car, ist über sein Unternehmen laufend mit der Behebung von Einbruchschäden beschäftigt. Damit es gar nicht soweit kommt, hat er einige Tipps.

"Gestalten Sie den Innenraum Ihres Fahrzeugs so uninteressant wie möglich“, rät Kos. Bereits eine Markensonnenbrille, die am Armaturenbrett abgelegt wird oder ein teures Kleidungsstück im Fond kann Dieben suggerieren, dass es in dem Fahrzeug noch mehr zu holen gibt. Gleiches gilt für Laptoptaschen und Ladegeräte für Handys oder Navis. Auch unaufgeräumte Fahrzeuge sind für Kriminelle reizvoll, da hier die Hoffnung genährt wird, dass sich unter dem Krimskrams vielleicht doch etwas Wertvolles befindet. „Der Wagen sollte daher so leer, aufgeräumt und langweilig wie möglich wirken“, sagt Kos. Schlüssel, Geldbörsen, Papiere und Smartphones im abgestellten Auto sind ein absolutes No-Go. Egal, ob versteckt aufbewahrt oder nicht. 

Auch der Ort, wo das Auto geparkt wird, kann vor einem Einbruch schützen. So sollte man wenn möglich stets öffentliche, gut frequentierte Parkflächen bevorzugen oder videoüberwachte Parkhäuser wählen. Die damit verbundenen Kosten zahlen sich aus. „Vergewissern Sie sich immer, bevor Sie Ihr Fahrzeug verlassen, zusätzlich mit einem Zug am Türgriff, dass dieses wirklich abgesperrt ist, und verlassen Sie sich nicht nur auf die Fernbedienung“, ergänzt Kos. So kann auch sichergestellt werden, dass das Signal des Schlüssels nicht abgefangen wurde und das Auto trotzdem unverschlossen bleibt. „Sollten Sie unerwartetes Verhalten der Zentralverriegelung bemerken, parken Sie Ihr Auto zur Sicherheit um, lassen Sie Ihr Fahrzeug aber danach in einer Fachwerkstätte überprüfen. Im besten Fall steckt nur ein technischer Defekt dahinter und kein Einbruchsversuch“, empfiehlt Kos. Generell gilt: Das Fahrzeug sollte nicht einmal nur für Sekunden unbeaufsichtigt unversperrt zurückgelassen werden.

Kommt es doch zu einem Einbruch, so ist ein ordnungsgemäß abgesperrtes Fahrzeug die Grundvoraussetzung für einen Versicherungsfall. Ist das sichergestellt, werden Schäden am Fahrzeug selbst (Karosserie, Türen, Fenster, Innenraum) von der jeweiligen Kaskoversicherung übernommen. Doch Vorsicht: Alle Gegenstände, die nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden sind, werden nicht durch eine Kfz-Versicherung gedeckt. Zusatzpakete einer Haushaltsversicherung können helfen, müssen aber nicht. „Viele Versicherungen sehen das wissentliche Zurücklassen von Wertgegenständen im Pkw als fahrlässig an und decken so etwas prinzipiell nicht ab“, weiß Kos.

Auch laut  EFM Versicherungsmakler bieten viele Versicherungen Zusatzdeckungen an, die persönliche und Wertgegenstände bei Einbruchdiebstahl mitversichern. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Innerhalb der Zusatzdeckung werden häufig Bargeld und Geldwerte, technische Geräte, Schmuck und ähnliches in jedem Fall ausgeschlossen.

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