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Technik

Stellantis: 24 Motorenfamilien sind für E-Fuels geeignet

Tests mit Aramco durchgeführt. E-Fuels ohne Änderungen am Antriebsstrang einsetzbar.

09/06/2023, 10:21 AM

Stellantis ist nach monatelangen Tests in seinen technischen Zentren in ganz Europa zu dem Schluss gekommen, dass 24 seiner Motorenfamilien in seit 2014 in Europa verkauften Fahrzeugen – das entspricht 28 Millionen auf der Straße befindlichen Fahrzeugen – fortschrittliche Drop-in-E-Fuels ohne Änderungen am Antriebsstrang verwenden können. Die Tests wurden mit E-Fuels (Ersatz-E-Kraftstoffen) von Aramco durchgeführt, einem der weltweit führenden Energie- und Chemieunternehmen.

Stellantis erwartet, dass der Einsatz von kohlenstoffarmen E-Fuels in bis zu 28 Millionen Fahrzeugen seiner Marken bis zu 400 Millionen Tonnen CO2 zwischen 2025 und 2050 in Europa einsparen könnte. Die Tests von Stellantis mit E-Fuels umfassten Abgasemissionen, Startfähigkeit, Motorleistung, Zuverlässigkeit, Haltbarkeit, Ölverdünnung, Kraftstofftank, Kraftstoffleitungen und Filter, aber auch die Kraftstoffleistung bei extremer Kälte und hohen Temperaturen.

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Aramco arbeitet derzeit an zwei Demonstrationsanlagen, um die Herstellung von kohlenstoffarmen synthetischen Kraftstoffen zu erforschen. In Saudi-Arabien arbeiten Aramco und ENOWA (Neom Energy and Water Company) daran, die Herstellung von synthetischem Benzin für Personenkraftwagen zu demonstrieren. Unterdessen erforschen Aramco und Repsol im spanischen Bilbao die Produktion von kohlenstoffarmem synthetischem Diesel und Kerosin für Autos und Flugzeuge. Außerdem arbeitet Aramco mit Motorsportteams und Rennveranstaltern zusammen, um das Potenzial kohlenstoffarmer Kraftstoffe als Drop-in-Lösung zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor weiter zu testen und zu demonstrieren.

Ned CURIC, Stellantis Chief Engineering und Technology Officer: „Unsere Priorität ist eine emissionsfreie Mobilität für alle mit Fokus auf die Elektrifizierung. Unsere Zusammenarbeit mit Aramco ist ein wichtiger und komplementärer Schritt auf diesem Weg für die bereits auf der Straße befindliche Fahrzeugflotte. Wir prüfen alle Lösungen, um unser ehrgeiziges Ziel zu bekräftigen, bis 2038 ein Unternehmen mit Netto-Null-CO2-Emissionen zu werden. Drop-in- E-Fuels könnten eine deutliche und fast sofortige Auswirkung auf die Reduzierung von CO2-Emissionen der bestehenden Fahrzeugflotte haben. Unseren Kundinnen und Kunden bieten wir damit eine einfache und wirtschaftlich effiziente Option an, ihren CO2-Ausstoß zu reduzieren. Sie müssen lediglich eine andere Zapfsäule an der Tankstelle wählen, ohne dass ihre Fahrzeuge umgerüstet werden müssen.“

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