Tests
06.08.2018

Abarth 695 Cabriolet als edler "Rivale" im Test

Sondermodell des kleinen wilden 500er von Abarth in Zusammenarbeit mit Bootsbauer Riva.

Die Firma Riva wurde bereits 1842 von Pietro Riva gegründet. In den 50er Jahren wurden die eleganten Sportboote zum beliebten Spielzeug des Jet-Set. In etwa zur selben Zeit begann in Italien der aus Österreich stammende Carlo Abarth mit der Arbeit an seinen Rennautos.

Jetzt treffen die Namen Abarth und Riva in einem Auto zusammen, dem Abarth 695 Rivale. Ein Sondermodell, das irgendwie Italien in höchster Verdichtung verspricht. Und so wie man in den Riva-Booten den Wind in den Haaren genießen konnte, so geht das durchaus auch im Abarth, wenn man die Cabrio-Variante wählt.

Cabrio heißt im Fall des Fiat 500 bzw. der entsprechenden Abarth-Varianten, dass man ein großes, einfach zu handhabendes Stoffschiededach zwecks Cabrio-Werdung zur Verfügung hat - Knopfdruck genügt und das Dach (im Fall des Rivale in passendem Blau) öffnet sich über einem.

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Ein Manko sei gleich am Anfang angebracht. Bei Riva denkt man an edles Mahagoni-Holz – das gibt’s auch für den Abarth Rivale und es lässt das Interieur so elegant wirken wie das Deck eines Riva-Boots. Nur muss man die Holzbeplankung als Option dazukaufen (kostet 780 Euro extra). Mit dem richtigen Riva-Look kommt der Abarth überaus nobel daher, zumal man sogar an Details wie die Mahagoni-Einlage für die 12-Uhr-Stellung am Lenkrad, gedacht hat. Ein typisches Merkmal für höchst sportliche Autos und damit sind wir beim Thema Abarth.

Im 695 sorgt ein 1,4-l-Turbomotor mit 180 PS fürs flotte Vorankommen. Dabei erwacht der kleine Abarth schon beim Starten mit einem bösen Grollen, dem serienmäßigen Akrapovic-Auspuff sei’s gedankt. Die Akustik bleibt auch sportlich, wird aber trotzdem nicht unangenehm laut. Noch lustiger wird es, wenn man die Sporttaste drückt, damit wird der kleine Abarth noch lebendiger und lustiger.

Sonst gibt’s im Abarth noble, blaue Ledersitze – für die Abarth-Dynamik wäre noch mehr Seitenhalt wünschenswert, aber man sitzt bequem. Billig ist der edle Italiener freilich nicht. Der Abarth 695 kostet als offene Rivale-Edition ab  ab € 30.695,-.