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12.09.2018

BMW i8: Auch mit Dach noch immer so, wie aus der Zukunft gefallen

Neben dem Roadster gibt es den i8 nach wie vor auch als schönes Coupé.

Mit Einführung des Roadsters  hat auch das i8 Coupé einige Updates mit auf den Weg bekommen.

Optisch sah man bei BMW keinerlei Veranlassung, Hand anzulegen (von neuen 20-Zoll-Felgen im Sortiment einmal abgesehen). Warum auch? Der i8 schaut seit seiner Markteinführung 2014 immer noch so aus (bzw. wirkt auf Außenstehende so), als ob er durch ein Zeitloch aus der Zukunft in die Gegenwart gefallen wäre. Somit bleibt auch beim Einstieg alles wie gehabt und das bedeutet nach oben schwingende Flügeltüren und einen breiten Schweller, den es zu überwinden gilt, will man halbwegs würdig ein- und aussteigen.

Technisch hat BMW die Zellkapazität der i8-Batterie von 20 auf 34 Ah erhöht. Das sorgt in erster Linie dafür, dass der i8 länger ohne Zutun des Verbrennungsmotors unterwegs sein kann. Die 55 Kilometer, die die Münchner angeben, sind praktisch nur im Datenblatt gegeben – realistisch werden es eher um die 40 Kilometer sein. Das ist nicht wirklich ein Manko, wenn man in der City rein elektrisch fahren möchte, reicht das allemal. Und wenn die Batterie zur Neige geht, übernimmt der Dreizylinder-Verbrenner. Dieser wird auch dann zugeschaltet, wenn die volle Leistung von jetzt 374 PS verlangt wird. Faszinierend ist dabei das Zusammenspiel der Triebwerke. Wenn man es gemütlich angehen lässt, präsentiert sich der i8 als komfortabler, leiser Gran Tourismo, wenn man Sportwagenfeeling wünscht, kann der kleine Dreizylinder auch so richtig Radau machen. Auf 100 km/h beschleunigt das i8 Coupe in 4,4 Sekunden. Übrigens will beim i8 nicht nur die Batterie des Autos, sondern auch jene des Schlüssels geladen werden. Der BMW i8 kostet als Coupé ab 146.100 Euro.