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© Fiat

Tests
11/01/2020

Fiat 500 Hybrid: Der 500 mit kleinem Akku

Beim Fiat 500 Hybrid sorgt der Elektromotor für kleine Unterstützungen

von Sandra Baierl

Seit nunmehr 13 Jahren ist der Fiat 500 auf dem Markt – vor ein paar Monaten wurde dem Stadtflitzer ein sogenanntes Mild-Hybrid-System spendiert. Heißt: Der Benzinmotor wird in der „Hybrid“-Variante von einem Riemen-Starter-Generator unterstützt.

Der Motor ist ein neuer Dreizylinder-Saugbenziner mit einem Liter Hubraum und 70 PS. Die beim Rekuperieren zurückgewonnene Energie wird in einer Lithium-Ionen-Batterie gespeichert, die 11 Amperestunden Energie fasst. Der Generator unterstützt den Verbrennungsmotor vor allem beim Anfahren – mit etwa 5 PS.

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Weitere Besonderheit: Man kann den Motor beim Ausrollen bei 30 km/h abschalten, kommt so „ins Segeln“ – dazu muss der Fahrer den Leerlauf einlegen, der Motor stellt sich ab (und springt bei Bedarf sofort wieder an).

Was das alles in der Fahrpraxis bedeutet?

Dass der kleine Fiat 500 Hybrid insgesamt ein bisschen agiler und spritziger ist, vor allem beim Anfahren flotter von der Stelle kommt. Das merkt man in der Stadt durchaus. Auf der Autobahn fühlt sich die Hybrid-Version (so wie alle 500er) nur bedingt zu Hause. Die 130 km/h schafft er aber locker und die Fahrgeräusche bleiben im Innenraum auch relativ gering, da haben die Konstrukteure gut gedämmt.

Im Innenraum ist alles tadellos übersichtlich: die Rekuperationsanzeige spielt ihr Spiel über Laden und Entladen, das Navi ist relativ groß für so ein kleines Auto und Lenkrad und Bedienknöpfe allesamt handlich und modern. Offiziell verbraucht er 3,9 Liter auf 100 Kilometer, in der Praxis pendelt sich das eher bei 5 Liter ein. Preis: ab 15.700 Euro.

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