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© Michael Andrusio

Tests
05/25/2020

Kia XCeed: Was kann der neue Crossover?

Das nächste Familienmitglied der Ceeds macht auf Crossover.

Die Ceed-Familie von Kia wächst und gedeiht. Rund um den klassischen Fünftürer im Golf-Format tummeln sich mittlerweile ein praktischer Kombi, ein edler Shooting Brake und neuerdings auch ein XCeed.

Crossover Coupe nennt man das Ding bei Kia. Einfacher gesagt: Der XCeed ordnet sich zwischen den Kompakt-SUV und den Kombis, die mittels Plastik-Beplankung und erhöhter Bodenfreiheit Robustheit vermitteln wollen. Kia ging beim XCeed design-mäßig einen eigenen Weg und so schaut der Wagen vor allem von vorn wohl wie ein Ceed aus, wirkt aber sonst rundum eigenständig – und das macht er nicht schlecht, zumal die Proportionen stimmen.

Für den zarten Offroad-Look sorgt vor allem der Unterfahrschutz, die Bodenfreiheit beträgt 184 mm. Im Vergleich zum normalen Ceed ist die Sitzposition höher, das sorgt natürlich nicht für die Rundumsicht, die man von echten Offroadern kennt, bequem fürs Ein- und Aussteigen ist dies aber allemal.

Mit Außenabmessungen von 4,4 Metern Länge kurvt man auch ganz locker durch die City.

Das Mehr an Höhe sorgt freilich auch dafür, dass die Ladekante etwas höher liegt, der Kofferraum ist aber immer noch gut zu beladen und bietet diesbezüglich ein Laderaumvolumen von mindestens 426 Liter.

Zum Cockpit des XCeed: Alle wichtigen Funktionen hat man schnell bei der Hand und Kia hat diesbezüglich keine Experimente betrieben. Vieles kann man über Knöpfe im gut in der Hand liegenden Lederlenkrad steuern und sonst gibt“s einen Touchscreen für dieses und jenes und der Fahrer kann sich seine Anzeigen im digitalen Kombiinstrument einstellen.

In der Topausstattung Platin ist das serienmäßig dabei – heißt, hier hat man den Supervision-Cluster in der vollen Größe von 12,3 Zoll (im Basismodell gibt’s das mit 3,5 Zoll).

204 PS

Überhaupt geht einem in der Topausstattung nur mehr wenig ab – Ledersitze sind hier ebenso an Bord wie eine Belüftung für ebendiese. Wir sind den Ceed mit der stärksten Motorisierung gefahren, das ist ein 1,6-l-Benziner mit 204 PS. Ehrlich, dass hier 204 PS generiert werden, merkt man dem Kia nicht beim ersten Tritt aufs Gaspedal an, vielmehr müsste man schon höhere Drehzahlen nutzen, um zu merken, dass man hier einem 200-PS-Auto sitzt. Aber an den Fahrleistungen gibt es nichts auszusetzen und auch nicht an der Geräuschkulisse. Und fein dazu passt das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Als Alternative steht neben den klassischen Verbrennern für den XCeed nun auch eine Plug-in-Hybrid-Variante mit einer Systemleistung von 141 PS zur Auswahl.

Was kostet der XCeed? Der von uns gefahrene 1,6 mit Doppelkupplung und Platin-Ausstattung kommt auf € 36.890,–. Den Einstieg markiert der 1,0 GDI ab € 22.490,–. Plug-in-Hybrid gibt es ab € 38.790,–.

Antrieb

4-Zylinder-Benziner Direkteinspritzung, Turbolader, 
Hubraum: 1.591 cm3
204 PS/150 kW, max.Drehmoment 265 Nm bei 1500 U/min

Frontantrieb, 7-Gang-DCT-Getriebe

Fahrleistungen
0–100 km/h in  7,5 Sekunden, Spitze 220 km/h

Maße

Länge x Breite x Höhe 4395 x 1826 x 1495 mm; 
Kofferraumvolumen: 426–1378 Liter

Verbrauch 
6,8 Liter/100 km  154 g /km; Testverbrauch: 8,5 Liter

Preis

€ 36.890.– /Preis Testwagen: € 37.390,–

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