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Tests
08/07/2019

Mitsubishi Eclipse Cross als DI-D im Test

Mitsubishi bietet für das eigenwillig gestylte SUV nunmehr auch einen Dieselmotor an.

von Michael Andrusio

Allen Unkenrufen und Dieselabschiedstendenzen zum Trotz setzen die Japaner weiter auf den Diesel. Nachdem es den Eclipse Cross zunächst nur mit Benziner gab, hat man in diesem Jahr den Selbstzünder nachgereicht.

Der Eclipse Cross ist ja gewissermaßen das stylische und sportliche SUV in der Mitsubishi-Modellfamilie. Augenscheinliches Erkennungsmerkmal ist das kantige Heck mit einer zweigeteilten Heckscheibe. Letzteres kann sich eventuell bei Regen als ärgerlich erweisen, wenn nur der obere Teil freigewischt wird – generell ist es eher eine Frage der Gewöhnung. Sonst muss man ob des stylishen Auftretens keine Abstriche machen. Das Kofferraumvolumen ist mit mindestens 341 Liter ausreichend groß und auch in Reihe zwei sitzt man im Eclipse Cross überaus bequem.

Der Diesel, den Mitsubishi im Eclipse Cross einbaut, ist ein 2,3-Liter mit 148 PS. Es ist Diesel von jener Sorte, die genügsam und unaufdringlich vor sich hinbrummen. Dafür, dass die Kraft immer verlustfrei auf die Straße übertragen wird, sorgt der Allradantrieb. Die Feineinstellungen für den Allrad beschränken sich interessanterweise auf zwei Programme, Schotter oder Schnee. Normalerweise ist man im Auto-Modus unterwegs, wo die Elektronik erkennt, wo Traktion gefragt ist, und hier ist man sehr gut aufgehoben.

Dankenswerterweise kombiniert Mitsubishi den Eclipse Cross mit einer wunderbar zum Motor passenden 8–Gang-Automatik. Wer mag, kann auch mittels Schaltwippen durch die Gänge surfen. Ist aber selten notwendig, denn der Automat schaltet sanft und pünktlich. Jedenfalls ist die Wandlerautomatik angenehmer als das CVT-Getriebe, das für die Benziner angeboten wird.

Der Normverbrauch von 6,9 Litern im Durchschnitt erscheint für die Leistung etwas hoch. Im Testbetrieb kam der Mitsubishi aber auf etwas über 7 Liter. Und das ist okay.

Mitsubishi bietet den Eclipse Cross DI-D nur in Verbindung mit den Top-Ausstattungen Intense+ Blackline und Diamond an. Ersterer ist ab € 40.300,- zu haben, der Diamond (mit Panorama-Glasdach und Lederausstattung) kostet ab € 43.300,-.

Antrieb: 4-Zylinder-Diesel, Common-Rail-Einspritzung, Allradantrieb, 8-Gang-Automatik

Hubraum: 2.268 cm3

148 PS/109 kW max. Drehmoment: 388 Nm bei 2.000 U/min; EU 6d-Temp

Fahrleistungen: 0 - 100 km/h in 10 Sekunden, Spitze 193 km/h

Fahrwerk: Selbst tragende Karosserie, vorne Einzelradaufhängung mit McPherson-Federbein und Stabilisator, hinten Einzelradaufhängung, Mehrlenker-Achse mit Stabilisator. Vorne und hinten Scheibenbremsen (vorne innenbelüftet). ABS mit EBD, Active Stabilitäts- und Traktionskontrolle, Berganfahrhilfe.

Abmessungen: Länge x Breite x Höhe 4.405 x 1.805 x 1.674mm; Radstand: 2.670 mm

Kofferraum: 341 Liter

Gewicht: 1.675 kg/Gesamtgewicht: 2.300 kg

Verbrauch: 6,9 Liter CO2 183 g/km Testverbrauch: 7,2 Liter

Preis: € 43.300,-