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© Suzuki

Tests
11/24/2020

Suzuki Vitara mit neuer Mild Hybrid Motorisierung im Test

Suzuki bietet das Kompakt-SUV der ersten Stunde neuerdings mit Mild Hybrid Technik an.

von Michael Andrusio

Gefühlt gehört der Vitara von Suzuki zu den Autos, die scheinbar schon immer da waren. Tatsächlich kam die erste Generation 1988 auf den Markt und war damals schon so etwas wie ein Kompakt-SUV (wobei dieser Ausdruck damals noch nicht gebräuchlich war). So hob sich der Vitara durch sein Pkw-artigeres Auftreten von den knorrigen Offroadern ab, hatte aber noch einen Leiterrahmen als tragendes Element und ein außen montiertes Reserverad. Und Allrad sowieso.

Zwischenzeitlich gab es den Grand Vitara, seit 2014 heißt er aber wieder schlicht Vitara.

Dem Zug der Zeit folgend hat auch bei Suzuki die Hybridisierung Einzug gehalten. Im Fall des des Vitara ist es ein Mild Hybrid System, das den Motor unterstützt. Stichwort Motor. Suzuki bietet den Vitara nur mehr mit einer Motorisierung an, einem 1,4-l-Benziner mit 129 PS. Und der bekommt nun also Unterstützung durch das Mild Hybrid System. Das 48 Volt System besteht aus einem integrierten 48-Volt-Startgenerator (ISG), der quasi als Elektromotor das Auto beim Beschleunigen unterstützen kann, einer 48 Volt Lithium-Ionen-Batterie und einem Gleichspannungswandler von 48 auf 12 Volt.

Das fährt sich im Vitara ohne Fehl und Tadel, mit 129 PS und Hybridunterstützung gibt es ausreichend Kraft. Großer Pluspunkt der Mild Hybrid Systeme ist das sanfte Anspringen des Motors an der Ampel, wenn er durch Start-Stopp abgestellt wurde. Den Energiefluss und den Ladezustand der Batterie kann man über ein Mäusekino zwischen Geschwindigkeits- und Drehzahlmesser mitverfolgen.

Durchschnittlich verbraucht der Suzuki 6,2 Liter auf 100 Kilometer, was für so ein Auto okay ist – man hat ja auch noch einen Allradantrieb an Bord. Suzuki bietet den Vitara wahlweise mit Frontantrieb oder Allrad an. Wir sind die Variante mit Allgrip, wie es bei Suzuki heißt, gefahren. Für den Fahrer funktioniert Allgrip denkbar einfach – man dreht an einem Regler zwischen den Sitzen, um den Modus zu ändern. Von Haus aus ist der Vitara im Auto-Modus unterwegs und damit wird man in den meisten Fällen gut bedient sein. Die Kraft wird an die Vorderräder geschickt und nur wenn Schlupf auftritt, schaltet sich die Hinterachse dazu. Falls einen der Hafer sticht, gibt’s einen Sportmodus, wenn man auf Schnee unterwegs ist, hat man einen Snow-Modus und wenn es wirklich knüppeldick kommt (und man festsitzt) soll der Lock-Modus helfen.

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Im Laufe der Jahrzehnte haben auch immer mehr dienstbare Geister und diverse Goodies Einzug in den Vitara gehalten. So ist für den Vitara 2020 vor allem der 7-Zoll-Touchscreen wichtig, um alles mögliche zu dirigieren. Eine Anbindung fürs Smartphone hat man hier ebenso wie ein Navigationssystem (wenn man die Ausstattungslinie flash bestellt).

Was kostet der Suzuki Vitara 1,4 Hybrid? Mit Allrad und umfangreicher flash-Ausstattung ab € 29.590,-. Sonst beginnen die Preise bei € 23.090 (Frontantrieb und Basis-Ausstattung clear).

Antrieb: 4-Zyliner-Benziner, Turbolader, Hubraum: 1.373 cm3, Mild Hybrid System; Allradantrieb, 6-Gang-Schaltgetriebe

Leistung: 129 PS/95 kW; max. Drehmoment 235 Nm bei 2000 - 3000 U/min; Spitze 190 km/h

Abmessungen: Länge x Breite x Höhe 4170 x 1775 x 1595 mm; Radstand 2500 mm, Bodenfreiheit 185 mm; Gewicht 1262 kg/zul.Gesamtgewicht 1770 kg; Kofferraumvolumen 375 - 1120 Liter.

Verbrauch: 6,2 Liter/100 km; CO2 141g/km; Abgasnorm EU6d -ISC-FCM

Preis: 29.590 €

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