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© BMW

Zweirad
12/19/2019

Die neue BMW R18 kann schon bestellt werden

BMW nimmt ab sofort Vorbestellungen für die kommende Serienversion der Concept R18 entgegen.

Bei ihrer Premiere im Rahmen des Concorso d'Eleganza Villa d'Este sorgte die R18 als Studie schon für Aufsehen. Bald war auch klar, dass dieses schöne Bike nicht nur eine Studie bleibt, eine Serienversion sollte folgen.

Nun erklärt BMW, dass man schon Vorbestellungen für die Serienversion der R18 entgegennimmt. Auf einer eigens kreierten Plattform kann das Interesse an einer solchen Vorbestellung hinterlegt werden. Im Anschluss meldet sich innerhalb von 48 Stunden ein BMW Motorrad Verkäufer beim Interessenten mit einem Vorvertrag. Nach Unterzeichnung und der Anzahlung von EUR 1.000,- wird die Vorbestellung gültig. Der Kunde hat auch danach weiterhin die Möglichkeit, zu jeder Zeit und ohne Stornokosten von der Bestellung zurück zu treten.

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Sobald die Preise fixiert sind und die Bestellbücher geöffnet werden, kann der Kunde seine Wunschkonfiguration festlegen und den Kaufvertrag finalisieren. Die R18 wird voraussichtlich im September 2020 auf den Markt kommen.

Mit der R18 kehrt BMW in das Crusier-Segment zurück. Angetrieben wird die R18 von einem "Big Boxer". Der hubraumstärkste, jemals in der Motorradserienfertigung eingesetzte Zweizylinder-Boxermotor verfügt über 1 802 cm3 Hubraum, resultierend aus 107,1 mm Bohrung und 100 mm Hub. Die Motorleistung beträgt 67 kW (91 PS) bei 4 750 U/min. Das maximale Drehmoment von 158 Nm liegt bereits bei 3 000 U/min an. Dabei sind von 2 000 bis 4 000 U/min mehr als 150 Nm abrufbar. Die Maximaldrehzahl beträgt 5 750 U/min, die Leerlaufdrehzahl liegt bei 950 U/min.

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Der neue „Big Boxer“ ist luft-/ölgekühlt, besitzt großflächig verrippte Zylinder und Zylinderköpfe und bringt inklusive Getriebe und Sauganlage 110,8 kg auf die Waage. Er verfügt über ein vertikal geteiltes Motorgehäuse aus Aluminium. Im Gegensatz zu den klassischen luftgekühlten Zweiventil-Boxermotoren von BMW Motorrad verfügt die aus Vergütungsstahl geschmiedete Kurbelwelle des „Big Boxer“ jedoch über ein zusätzliches Hauptlager in der Mitte, das aufgrund des enormen Zylindervolumens notwendig wurde, um unerwünschte Biegeschwingungen der Kurbelwelle zu unterbinden.

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Zudem setzt BMW auf vier Ventile pro Zylinder, Doppelzündung, eine moderne Brennraumarchitektur sowie Saugrohreinspritzung und das Motormanagement BMS-O. Beim Ventiltrieb bleibt man aber beim klassischen ohv- System. Die beiden Nockenwellen sind links und rechts oberhalb der Kurbelwelle angeordnet. Vorteile dieses „Zweinockenwellen-Boxers“ sind kürzere Stößelstangen. Damit einher gehen reduzierte bewegte Massen, verringerte Durchbiegungen und geringere Längenausdehnungen.

In der R18 kommt eine Einscheiben-Trockenkupplung zum Einsatz. Sie ist erstmals als selbstverstärkende Anti-hopping-Kupplung ausgeführt und eliminiert damit das unerwünschte, durch das Motorschleppmoment bedingte Stempeln des Hinterrades bei hartem Herunterschalten. Geschaltet wird mittels 6-Gang-Getriebe, wobei optional ein Rückwärtsgang erhältlich ist.

 

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