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© Honda

Zweirad
06/06/2021

Honda PCX im Test: Was kann der smarte Roller nach dem Update?

Honda hat den beliebten Roller fürs neue Modelljahr überarbeitet und im Detail weiter verbessert

von Michael Andrusio

Die Kunden mögen den PCX. Und das überrascht nicht - der Roller ist ein unkomplizierter, smarter Begleiter vor allem im Stadtverkehr. Seit seiner Markteinführung 2010 wurden in Europa rund 140.000 Stück verkauft und seither hat Honda den PCX125 immer wieder upgedatet und verbessert.

Übrigens: PCX steht für Personal Comfort und X-Level für maximale Qualität - das aber nur nebenbei. Und 125 steht für den Hubraum und damit ist der Roller auch für Führerschein B-Besitzer mit Code 111 Erweiterung zu fahren.

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Bleiben wir gleich beim Antrieb. Der Motor erfüllt jetzt die Abgasnorm Euro5 und liefert dabei mehr Kraft. 12,5 PS und ein Drehmoment von 11,8 Nm entwickelt der flüssigkeitsgekühlte SOHC Viertakt-Einzylinder Motor. Damit ist man in der City ausreichend motorisiert, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 98 km/h. Honda gibt den Verbrauch mit 2,1 Liter an, wir haben in unserem Test (vorwiegend in der Stadt) 2,3 Liter gebraucht.

Ist man auf nassen Straßen unterwegs, so gibt es nun eine Honda Selectable Torque Control (HSTC). Sie arbeitet im Hintergrund und regelt die Traktion des Hinterrades (und ist vom Fahrer deaktivierbar). Stichwort Hinterrad - das ist kleiner geworden und kommt nun auf 13 Zoll. Der PCX125 war übrigens der erste Roller in Europa mit einer Start-Stopp-Automatik. Die funktioniert völlig klaglos, kann auch abgeschaltet werden (wofür es aber eigentlich keinen Grund gibt).

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Eine clevere Neuerung für den PCX ist das Smart Key Smart Key System. Es genügt, wenn man den Schlüssel eingesteckt hat. Dann dreht man einen zentralen Regler (mit dem man auch Tankdeckel und Staufach unter dem Sitz entsperrt), um die Zündung einzuschalten. 

Die Neuerung fürs Modelljahr 2021 bringt auch ein größeres Staufach unter dem Sitz. Ein Integralhelm lässt sich locker verstauen und dazu hat man noch Platz für weiteren Krimskrams. Dazu gibt es noch ein kleines Fach links vor dem Fahrer - hier findet sich nun auch ein USB-Anschluss (statt dem 12V-Anschluss des Vorgängermodells).

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Sonst ist der Honda-Roller unkompliziert zu fahren und man findet eine entspannte Sitzposition. Für mehr Komfort sorgt nunmehr auch eine Federung mit längerem Federweg an der Hinterachse.

Was hat uns nicht gefallen? Honda verweist stolz darauf, dass der hintere Haltegriff dünner geworden ist und damit 310 g Gewicht einspart - griffgünstig ist es aber nicht, vor allem, wenn man den Roller auf den Ständer hievt.

Den Honda PCX125 gibt es bei uns aktuell zu einem Aktionspreis von 3.190 Euro.

 

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