© Seat/CHRISTIAN HOUDEK

Zweirad
04/13/2021

Seat Mó: Der E-Scooter kommt jetzt auch zu uns - und überrascht mit seinem Akku

Seat macht erfolgreich Autos - und wagt sich jetzt auf neues Terrain: Mit dem Mó und einer cleveren Akku-Lösung will man die europäischen Städte erobern.

von Sandra Baierl

"Nein, wir sind nicht verrückt geworden", sagt Lucas Casasnovas, Leiter von Seat Mó, der neuen Elektro-Roller (und Scooter) Sparte von Seat. Als Autohersteller gehe man jetzt in eine neue Richtung und man werde das konsequent umsetzen. Warum? "Seit ein paar Jahren merken wir, dass es immer schwieriger wird, in der Stadt zu fahren. Es gibt mehr Restriktionen, Parken ist ein Problem, der Verkehr wird insgesamt zu viel“, erklärt Casanovas. All das verringere den Fahrspaß in den europäischen Städten. Es brauche neue Wege - Elektroroller seien eine Lösung.

Und so hat Seat mit zwei Partnern, Segway für die ganz kleinen Scooter, Silence für die größeren Roller, neue Fahrzeuge entwickelt, die jetzt auf den Markt kommen. Im Zentrum stehen dabei die Attribute: elektrisch, spaßig, erschwinglich und einfach. 

 

Der Seat Mó eScooter 125 ist der erste vollelektrische eScooter des Unternehmens und soll allen von Verkehrsstaus geplagten Städtern ein einfaches Fortbewegungsmittel bieten. Er wurde im November 2020 auf dem spanischen Markt eingeführt und wird nun auch in Österreich erhältlich sein.

Angetrieben von einem 7-kW-Elektromotor mit einer Spitzenleistung von 9 kW (was einem 125-ccm-Verbrennungsmotor entspricht) liefert der eScooter eine für die City gut geeignete Beschleunigung (0-50 km/h: 3,9 Sekunden) und Höchstgeschwindigkeit (95 km/h). Durch die Auswahl verschiedener Fahrmodi (Eco, City, Sport) lässt sich die Fahrweise an die jeweiligen Anforderungen anpassen.

Unser erster Eindruck bei einer Runde um den Wiener Ring: Der Roller beschleunigt gut, hat einen sehr tiefen Schwerpunkt durch den weit unten eingebauten Akku und ist dadurch auffällig stabil. Er ist besonders leicht und dadurch handlich, wenn man ihn etwa auf den Ständer hebt.

Tolle Akku-Lösung 

Eine Besonderheit haben sich die Konstrukteure des Seat Mó für den Akku einfallen lassen: Dieser lässt sich, ähnlich wie bei einem Trolley, vom E-Scooter entfernen und ganz einfach nach Hause rollen. So kann man den Akku unabhängig vom Gerät und abseits der Straße wieder aufladen. Dazu zieht man den Griff seitlich aus dem Akku heraus, löst die Verriegelung und rollt den Akku aus dem Gefährt. Automatisch klappen sich die Räder heraus, man zieht den Akku bequem hinter sich her.

Der eScooter ist in drei Mattlackierungen erhältlich, die seine moderne, sportliche Ästhetik unterstreichen (grau, rot, schwarz).

Über eine Smartphone-App können die Fahrer des SEAT Mó eScooter 125 von umfangreichen Steuerungsmöglichkeiten profitieren. Einmal heruntergeladen und registriert, ermöglicht die App den Zugriff auf viele Funktionen und zusätzliche Fahrzeugdaten, beispielsweise sind Standort (Parkposition und Live-Tracking) und Batteriestatus in Echtzeit verfügbar.

Den neuen Seat Mó gibt es zu einem Listenpreis von 6.699 Euro. Davon kann die staatliche Förderung von 700 Euro auf E-Motorräder (L3e) abgezogen werden, wodurch sich in Österreich ein Einstiegspreis von 5.999 Euro ergibt.

Als Zubehör kann man extra dazu kaufen: Windschild, Smartphone-Halter, Top-Case und Helm mit Smart-Light. Als besonderes Service bietet Seat neue Vertriebskanäle: den Roller gibt es über die Händler Seat Wien-Liesing oder Seat Salzburg. Oder Online mit kostenloser Lieferung nach Hause. Ein Video-Tutorial wird dazu geliefert.

Garantie auf den E-Scooter: 2 Jahre, auf den Akku: 4 Jahre. 

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