Service 08/02/2017

10 Tipps fürs Autofahren bei großer Hitze

10 Tipps fürs Autofahren bei großer Hitze
© FREMD/Werk

Der ARBÖ gibt Tipps für Autofahrten bei hohen Temperaturen.

Extreme Hitze kann im Inneren von Fahrzeugen für Mensch und Tier gefährlich werden. Wie man bei den hohen Temperaturen Autofahrten gut übersteht, erklären die Experten vom ARBÖ:

  • 1. Vor dem Einsteigen alle Fahrzeugtüren öffnen und kurz durchziehen lassen.
  • 2. Aufenthalte im parkenden Auto vermeiden. Vor allem Kinder und Tiere nicht im Auto lassen. Auch nicht dann, wenn nur „schnell“ Besorgungen zu erledigen sind. Der Innenraum eines geparkten Autos kann sich in wenigen Minuten auf 70 Grad Celsius erhitzen. Diese Temperaturen sind lebensbedrohend für Mensch und Tier.
  • 3.Fahrten in der Mittagshitze vermeiden, besser morgens oder abends fahren
  • 4. Mehr Pausen einlegen, Beine vertreten, für Abkühlung sorgen.
  • 5. Für angenehme Temperaturen im Auto sorgen: optimale Temperatur im Autoinnenraum gelten 21 bis 23 Grad. Ab 24 Grad kann es bereits zu vermindertem Reaktionsvermögen, Aufmerksamkeitsdefiziten und mehr Stress kommen.
  • 6. Die ARBÖ-Techniker raten zu einer Batterieüberprüfung. Sehr häufig kann bei Hitze die Batterie schnell schwach werden.
  • 7. Eine Sonnenschutzblende aus Karton, die unter die Windschutzscheibe gelegt wird, bewirkt einen "Hitzeverlust" im Fahrzeuginneren von bis zu 25 Grad Celsius.
  • 8. Silberbeschichtete Matten, die außen auf die Windschutzscheibe gelegt werden, reflektieren die Hitze und die Windschutzscheibe erwärmt sich nicht so stark.
  • 9. Heruntergeklappte Sonnenblenden minimieren die Einstrahlung auf das Armaturenbrett.
  • 10. Kindersitze mit Tuch abdecken. Direkte Sonneneinstrahlung kann den Bezugsstoff aufheizen. Sicherheitshalber mit der Hand die Temperatur überprüfen, bevor das Kind reingesetzt wird.

Außerdem: „Durch starke Hitze kommt es häufig zu Konzentrationsmangel und oftmals ist man mit den Gedanken schon beim kühlen Sprung ins Wasser oder bei der Freizeitaktivität nach Feierabend“, sagt ARBÖ-Sprecher Sebastian Obrecht. Dies führt zu verzögerten Reaktionen im Straßenverkehr und erhöht die Unfallgefahr maßgeblich. Daher: Die Gedanken sollten beim Autofahren bleiben um die höchstmögliche Aufmerksamkeit zu halten. Außerdem ausreichend Flüssigkeit mitführen und über den Tag verteilt viel trinken.

(Kurier) Erstellt am 08/02/2017