Audi A3 Sportback

© Andrusio Michael

Blitztest
05/10/2013

Audi A3 Sportback: Ein Fünftürer von Format

Auch mit zwei Türen mehr wirkt der Audi rundum stimmig.

von Michael Andrusio

Man muss schon zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass man es mit dem neuen A3 zu tun hat. Die optischen Veränderungen bleiben im dezenten Bereich. Sportback heißt aber wie gehabt zwei Türen mehr und ein drittes Fenster, das quasi das Markenzeichen des Fünftürers ist (so sehen es zumindest die Audi-Designer).

Weit mehr hat sich unter dem Blechkleid getan. Der A3 nutzt – analog zum neuen Golf – den modularen Querbaukasten des VW-Konzerns. Der erlaubt den Ingenieuren mehr Flexibilität, wenn es um die technische Basis geht. Das hat man auch genutzt und den Sportback länger gemacht als den Dreitürer. Der Zuwachs bei den Außenabmessungen und vor allem beim Radstand macht sich positiv bemerkbar, wenn man die hinteren Türen nutzt. Man kann bequem einsteigen und findet auf den Rücksitzen ausreichend Platz vor. Der Kofferraum bietet genügend Ladevolumen (380 Liter mindestens) und selbiger ist auch störungsfrei zu beladen.

Details

Neben den praktischen Qualitäten punktet der Audi auch mit einer tadellosen Verarbeitungsqualität. Alles wirkt sauber verarbeitet und hochwertig. Klug gemachte Details unterstreichen den Oberklasse-Eindruck. So z. B. der Schirm für Navi oder sonstige Informationen, der aus dem Armaturenträger auftaucht (und ebendort wieder verschwindet, wenn man ihn nicht braucht) oder die Lüftungsdüsen, die den Luftstrom bündeln oder breiter streuen können.

Das Audi Drive Select System lässt sich über das Fahrzeugmenü oder direkt über einen Knopf bedienen. Das System gestattet ein Feintuning von Dämpfung und Motoransprechverhalten (von Dynamic über Comfort bis zu Eco, wobei man mit der Auto-Funktion eigentlich wunderbar fährt). Das Fahren im A3 Sportback passt zum souveränen Eindruck des Autos. Fahrwerk und Dämpfung sind toll abgestimmt, die Lenkung arbeitet exakt. Der 150-PS-Diesel passt ebenso gut ins Gesamtbild, liefert er doch nicht nur gute Fahrleistungen, sondern geht auch angenehm laufruhig ans Werk. Dazu schaltet man ein 6-Gang-Getriebe. Start/Stopp hat der A3 TDI natürlich auch dabei.

Dass die Autos der Marke Audi keine Sonderangebote sind, ist hinlänglich bekannt. Auch der A3 Sportback macht keine Ausnahme. 30.670 Euro kostet der Sportback als TDI Ambition. Dass man diverse Annehmlichkeiten noch extra kaufen kann, überrascht nicht. Nur dass auch die Isofix-Kindersitzbefestigung einen Aufpreis kostet, passt nicht ins Bild.

Audi A3 Sportback 2,0 TDI

Antrieb: 4-Zylinder-Diesel, Hubraum: 1968 cm³, Direkteinspritzer, 2 oben liegende Nockenwellen, 4 Ventile/Zylinder, Alu-Zylinderkopf, Turbolader, Ladeluftkühler; 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb;

Spitze 216 km/h, 0–100 in 8,7 Sekunden; Euro 5.

PS/kW: 150/110 maximales Drehmoment: 340 Nm bei 1750 U/min

Fahrwerk: Selbst tragende Karosserie, vorn/hinten Hilfsrahmen, vorn McPherson-Federbeine, Dreieckquerlenker, hinten Mehrlenkerachse, vorn/hinten Schraubenfedern, Teleskopstoßdämpfer, Stabilisatoren, Scheibenbremsen (vorn innen belüftet), Zahnstangenlenkung mit Servounterstützung, ABS, Bremsassistent, elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP).

Maße (L x B x H): 4310 x 1785 x 1425 mm Wendekreis: 10,9 m Radstand: 2636 mm Kofferraum: 380–1220 Lite Zuladung: 560 kg Gesamtgewicht: 1870 kg Tankinhalt: 50 Liter

Normverbr.: 4,2 l/100 km108 g/km CO² Testverbr.: 6,2 Liter/100 km

Preis: 30.670€

Preis Testwagen: 38.278€

Motorbezogene Versicherungssteuer: 567,60€

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