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02.01.2012

Chevrolet Aveo: Der kleine Asphaltcowboy

Der Aveo punktet mit sportlichem Look und interessantem Preis.

Man findet sich in einer illustren Runde wieder. Gehören zur Chevrolet-Familie auch wohlklingende Namen wie Corvette oder Camaro. Und eben auch der Aveo. Viele Gemeinsamkeiten mit den Ikonen hat der Aveo nicht, was man beim Spritverbrauch aber eher dankend zur Kenntnis nehmen wird. Und gebaut wird der kleine Chevy in Korea.

Dafür hat man sich aber bei der Optik ein Herz genommen und den Aveo in eine ziemlich sportliche Ecke gerückt. Das aggressive Gesicht steht ihm durchaus gut – findet aber keinen Nachhall in der Motorisierung. Unser Testauto hattet den 1,6-l-Benziner mit 116 PS unter der Haube und das ist auch schon das Ultimative, was an PS derzeit im Aveo zu bekommen ist. Dazu kommt, dass sich der 1,6 seine Kraft eher zäh abringen lässt – ein agiles Feeling will nicht wirklich aufkommen. Auch beim Verbrauch (7,6 Liter) gibt’s Verbesserungspotenzial.

Sonst erweist sich der Aveo als unkompliziertes Kompaktauto, das zudem erstaunlich viel Platz bietet. Auf den hinteren Sitzen kann man es aushalten und für den problemlosen Einstieg gibt’s fünf Türen. Auch der Kofferraum ist ausreichend groß und gut zu beladen. Die Rücksitzlehne kann im Verhältnis 60:40 umgeklappt werden und der Laderaumboden ist in der LTZ-Version höhenverstellbar.

Cooles Cockpit

Die Cockpitgestaltung schaut wieder eher sportlich aus – die Anzeigen in einem Mix aus digital und analog erinnern eher an ein Motorraddisplay. Erfreulich sind die ausreichend vorhandenen, praktischen Ablagen.

In der Topversion LTZ lässt sich der Aveo auch in Sachen Ausstattung nicht lumpen. Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorne und hinten, Tempomat, Lederlenkrad mit Bedientasten für Audio und Bluetoothfernbedienung,

USB-Anschluss, Nebelscheinwerfer und sogar eine Einparkhilfe für hinten sind z. B. dabei. Und der Preis ist fair: € 16.290,– kostet der Aveo 1,6 LTZ.

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