dacia duster

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Fahrbericht
12/04/2016

Dacia: Gesichtswäsche auf rumänische Art

Sanfte Karosserieretuschen, diverse Verbesserungen im Cockpit und ein neuer kleiner Dreizylinder.

Dacia fährt seit Jahren auf Expansions- und Erfolgskurs.

Der Bestseller Duster durfte als erstes Modell für die Frischzellenkur seiner Markengenossen herhalten. Zusätzlich zum Duster-Gesicht wurden bei Sandero und Logan MCV seitlich an den Scheinwerfern noch vier rechteckige LED-Tagfahrlichter und neue Stoßfänger gezeichnet.

Der Innenraum wurde durch ein optionales Soft-Touch-Lenkrad mit integrierter Hupe ergänzt – ganz vegan ohne Leder, obwohl es sich ähnlich anfühlt. Weiters finden sich die Fensterheber nun endlich in den Türen – wo sie ja auch hingehören – und nicht mehr in der Mitte.

Ein neuer Einstiegsmotor werkelt künftig in den Modellen Logan MCV und Sandero. Dabei geht’s um einen 3-Zylinder-Benziner mit einem Liter Hubraum und 75 PS. Das Motörchen hat wenig Drehmoment und ist wie die meisten kleinen Benziner eher laut. Insgesamt passt er aber ganz gut zum Sandero, beim Logan MCV wird er sich allerdings wohl schwerer tun, sofern man diesen voll beladet.

Mehr drin, aber alte Preise

Der Duster erhält optional ein Doppelkupplungsgetriebe namens EDC, das sämtliche Schaltaufgaben – wie sich auf ersten Testkilometern zeigte – souverän und unauffällig erledigt. Die neue Topausstattung für den Duster nennt sich Blackshadow und ziert das kleine SUV mit schwarzen Alufelgen, Außenspiegeln und Kühlergrill sowie abgedunkelten Scheiben. Die Einstiegspreise für sämtliche Modelle bleiben trotz Verbesserungen unverändert. Die neuen Sandero und Logan MCV sind bereits erhältlich, die Modelle Dokker, Dokker Van und Lodgy werden 2017 aufgefrischt. Dann wird auch der Duster mit EDC erhältlich sein.