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16.10.2018

Die Konkurrenten des BMW 3er

Zehn Mittelklasselimousinen von Alfa bis VW.

Die neue Generation des BMW 3er (interner Code: G20) wurde auf dem Pariser Autosalon 2018 vorgestellt, Marktstart ist am 9. März 2019. Anlass genug, uns die Konkurrenten anzusehen, also Mittelklasselimousinen von Marken, die in etwa den gleichen Premiumanspruch haben wie BMW. Hier gibt es mehr Vielfalt, als so mancher denkt.

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Zehn Mittelklasselimousinen von Alfa bis VW

Die neue Generation des BMW 3er (interner Code: G20) wurde auf dem Pariser Autosalon 2018 vorgestellt, Marktstart ist am 9. März 2019. Anlass genug, uns die Konkurrenten anzusehen, also Mittelklasselimousinen von Marken, die in etwa den gleichen Premiumanspruch haben wie BMW. Hier gibt es mehr Vielfalt, als so mancher denkt.

BMW 3er

Die neue Generation des BMW 3er wächst deutlich und misst nun 4,71 Meter in der Länge. Die Hälfte des Zuwachses entfällt auf den Radstand, so dass das Auto nun innen mehr Platz bieten sollte. Das Motorenprogramm besteht anfangs aus zwei Vierzylinder-Benzinern sowie zwei Vierzylinder-Dieseln und einem Sechszylinder-Diesel. Im Sommer 2019 folgen ein Plug-in-Hybrid mit 292 PS und ein Sechszylinder-Benziner mit 374 PS.

Alfa Romeo Giulia

Der 2016 gestartete Alfa Romeo Giulia ist noch ein relativ neuer Player, doch mit ihren starken Motoren (bis 510 PS) und der schicken Optik ist das italienische Angebot auf Augenhöhe mit BMW. Das Auto ist mit 4,64 Meter etwas kürzer, aber das dürfte kaum jemanden stören. Außerdem hat der Wagen Hinterradantrieb wie der 3er, optional gibt es Allradantrieb.

Audi A4

Der Audi A4 gehört zu den ärgsten Konkurrenten des 3er. Anders als das Münchner Modell hat er Frontantrieb, Allradantrieb gibt es optional. Die Motorenpalette reicht bis zum 354 PS starken S4, der allerdings derzeit wegen den WLTP-Schwierigkeiten nicht verfügbar ist. Der S4 ist auch das einzige Auto mit Sechszylinder-Benziner.

Cadillac ATS

An den Cadillac ATS denken wohl wenige Käufer, wenn Sie eine Alternative zum BMW 3er suchen. Wie der BMW hat der ATS Hinterradantrieb, optional gibt es Allradantrieb. Derzeit ist allerdings nur eine einzige ATS-Variante verfügbar, nämlich das 470 PS starke V6-Modell ATS-V mit Achtgang-Automatik.

Infiniti Q50

Und noch ein Exot. Der Q50 ist der Nachfolger des G37, den freilich auch kaum einer kennt. Genauso wie die Marke Infiniti. Hierzulande sollte man das Auto also eher als die Mittelklasselimousine von Nissans Nobelmarke vorstellen. Allradantrieb gibt es nur bei der Hybridversion (die mit V6 und E-Motor auf 364 PS kommt). Alle übrigen Versionen haben Hinterradantrieb. Das Topmodell 3.0T hat 405 PS, auch einen Diesel (mit einem Motoren aus der Kooperation mit Mercedes) gibt es.

Jaguar XE

Die Mittelklasselimousine von Jaguar ist der Nachfolger des X-Type. Wie der 3er hat auch der XE Hinterradantrieb, Allradantrieb gibt es optional. Die Motorenpalette umfasst ausschließlich Vierzylinder. Auch hinter der Bezeichnung 30t verbirgt sich ein Vierzylinder, auch wenn der 300 PS bietet.

Lexus IS

"Erleben Sie den IS": Der Spruch von der Lexus-Homepage klingt etwas doppeldeutig (und wenig verlockend). Aber lassen wir das. Der Lexus IS ist mit 315 Verkäufen in Deutschland im gesamten Jahr 2017 kein so extremer Exot wie der Cadillac ATS, der nur auf 57 Stück kam. Aber auch der IS ist sozusagen hochindividuell. Wie der 3er hat der IS Hinterradantrieb. Die Motorenpalette umfasst einen 245 PS starken Zweiliter-Turbobenziner und natürlich eine Hybridvariante (mit 223 PS).

Mercedes C-Klasse

Die Mercedes C-Klasse ist mit 4,69 Meter etwas kürzer als der neue 3er. Wie der Münchner Erzkonkurrent hat auch die C-Klasse normalerweise Hinterradantrieb, ein Allradsystem gibt es optional. Die Motorenpalette umfasst neben Vierzylindern auch Sechs- und sogar Achtzylinder. Topversion ist der Mercedes-AMG C 63 S, der mit seinen 510 PS gegen den kommenden M3 antritt. Eine Besonderheit der C-Klasse ist die optionale Luftfederung (früher Airmatic, jetzt Air Body Control).

Volvo S60

Der neue Volvo S60 (Bild) startet Anfang 2019. Er ist der erste Volvo, der in den USA gebaut wird, und die USA werden wohl auch der Hauptmarkt sein. So ergibt es Sinn, dass der Wagen als erster Volvo keinen Dieselmotor mehr bekommt. Unter die Haube kommen der bekannte 2,0-Liter-Benziner (ab 250 PS) und gleich zwei Plug-in-Hybridsysteme (340 und 390 PS). Anders als der 3er hat der S60 normalerweise Frontantrieb (optional Allradantrieb).

VW Passat

Unser letzter 3er-Konkurrent ist der Segmentbestseller: der VW Passat. Er ist nur ein paar Zentimeter länger als der 3er, doch das Kofferraumvolumen (589 Liter) ist deutlich größer als beim neuen 3er (480 Liter). Zu den Besonderheiten gehören außerdem das Instrumentendisplay (der neue 3er und der A4 haben das auch, nicht aber die C-Klasse), der Frontantrieb und die Plug-in-Variante GTE. Abgesehen vom GTE gibt es derzeit nur Diesel mit 150 oder 190 PS. Die Benziner dürften erst Ende des Jahres wieder verfügbar sein.