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08.02.2016

Kia Sportage: Erste Ausfahrt mit Generation Nr.4

Das populäre SUV aus Korea hat sich optisch und technisch gemausert.

Was war doch der allererste Sportage für ein rauer, knorriger Geselle? Leiterrahmen-Konstruktion, außen angebrachtes Reserverad und ein Diesel Marke Lärmerreger. Die Modell-Evolution brachte aber Erstaunliches und jede Generation wurde hübscher und besser. Nun steht Generation Nummer 4 in den Startlöchern und mit dem ersten Sportage hat das Auto tatsächlich nur mehr den Namen gemeinsam.

Optisch erinnert der neue Sportage mit den markanter ausgeführten, hoch angebrachten Scheinwerfern fast an ein sportliches SUV, das von Porsche kommt, allerdings um ein Vielfaches teurer ist.

Allrad aus Graz

So weit, dass Kia jetzt Porsche Konkurrenz machen würde, ist die Evolution noch nicht fortgeschritten – vielmehr setzt man auf Tugenden, die die SUV von Kia bislang ausgezeichnet haben – also solide, vernünftige Motorisierungen, hoher Praxisnutzen, umfangreiche Ausstattung und Allrad als Wahlmöglichkeit. Stichwort Allrad: Das System mit der Bezeichnung Dynamax wurde in Graz bei Magna Powertrain entwickelt und für den neuen Sportage hat man die Elektronik noch einmal leistungsfähiger gemacht. Man ist mit dem Allrad bestens versorgt, das System erkennt vorausschauend, wann und wie die Kraftverteilung optimalerweise verlaufen sollte und im Extremfall können auch 100 Prozent des Drehmoments nach hinten dirigiert werden, während man unter störungsfreien Bedingungen nur mit Frontantrieb unterwegs sein wird.

Die Motoren wurden in ersten Linie auf mehr Drehmoment getrimmt. Stolz ist Kia auf einen 1,6-l-Turbo-Benziner mit 177 PS – für die, die partout keinen Diesel mögen. Man kann aber davon ausgehen, dass die meisten Kunden den 2,0-l-Diesel mit 136 PS kaufen werden. Darunter gäbe es auch einen 1,7-l-Selbstzünder mit 116 PS, mit dem man auch gut bedient ist, so man nicht ständig die volle Zuladung ausschöpft.

Dazu kommen ein 1,6-l-Benziner mit 132 PS und ein 185-PS-Diesel als stärkster Motor im Angebot. Für den Turbo-Benziner ist übrigens Kias neues 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zu haben, während die Diesel wahlweise mit Wandlerautomatik ausgestattet werden.

Gegenüber dem Vorgänger ist der Sportage um 4 cm gewachsen, auch der Radstand wurde gestreckt, was vor allem den hinten Sitzenden zugute kommt. Auch im Kofferraum gibt’s ein Plus an Stauraum: Das Ladevolumen beträgt jetzt zwischen 491 und 1492 Liter.

Preis

Was kostet der Sportage? Ab € 23.900,– ist man dabei, dafür bekommt man den 1,6-l-Benziner mit gehobener Titan-Ausstattung. Da sind Goodies wie Klimaanlage, LED-Tagfahrlicht, etc. schon dabei. 7-Zoll-Navi bekommt man ab der Ausstattungslinie Silber und das Ganze mit 8-Zoll-Schirm ab der nächstbesseren Ausstattungslinie Gold. Der kleine Diesel kostet ab € 26.190,–, der mit 136 PS ab € 29.890,– als 2WD (mit Allrad 2000 Euro mehr).

Der offizielle Verkaufsstart ist bereits erfolgt.