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05.12.2011

Langzeit-Projekt "Verkehrstelematik"

© Bild: Werk

Bis jedoch Verkehrstafeln dank intelligenter Verkehrsinfo überflüssig werden wird es noch dauern.

Ähnlich wie E-Autos werden auch Verkehrsmanagement und Telematik alle 15 Jahren als Lösung der Verkehrsprobleme gepriesen. Beide kommen jedoch nicht überfallsartig - das könnte sich weder der Einzelne noch die Gesellschaft leisten - sondern schrittweise.

Vorher werden die neuen Technologien in Feldversuchen mit EU-Förderung in der Praxis ausprobiert. In Österreich etwa die Verbesserung von Verkehrsinfos (EU-Projekt "Coopers"), laut ÖAMTC vor allem für Lkw. Als Grundproblem erwiesen sich einmal mehr die unterschiedlichen Daten-Grundlagen, die Standardisierung ist mühsam. Zu verbessern ist auch die Akzeptanz der Nutzer. Ein Ziel war, Verkehrsvorschriften zu "verorten", damit wären etwa Hinweise des Navigationssystems rechtlich bindend, anders als heute. Bis jedoch Verkehrstafeln dank intelligenter Verkehrsinfo überflüssig werden - ein Traum der Behörden - wird es aber noch dauern.

Große Hoffnungen auf neue öffentliche Förderungen hegt die Industrie dank des Umstands, dass der renommierte Fachkongress ITS 2012 in Wien stattfinden wird.

In Deutschland endete 2010 das Forschungsprojekt "Aktiv", das die Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation testete. Dabei warnen einander Autos automatisch vor Staus, Unfällen oder Nebel. Jedoch das mühsame Ringen in Europa um einen Übertragungskanal (provisorisch 5,9 Gigahertz) sowie die ungeklärte Kostenfrage haben die ursprüngliche Euphorie der Autohersteller gedämpft.

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