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© Mini

News
01/27/2021

Mini: Was ist neu für das Modelljahr 2021?

Der Brite wird als Dreitürer, Fünftürer und Cabrio aufgefrischt und bekommt neue Gesichtszüge.

von Michael Andrusio

Wie verpasst man einem Mini ein Facelift? Antwort: Möglichst behutsam. Die Fans mögen das ikonische, unverwechselbare Design und Experimente würden wohl nicht goutiert.

Das neu gestaltete Frontdesign soll das unverwechselbare Erscheinungsbild nun puristischer in Szene setzen, sagen die Mini-Macher. Die deutlichste Änderung betrifft die hexagonale Einfassung des Kühlergrills, die noch markanter erscheint und weiter nach unten gezogen wurde.

Links der Mini 2021, rechts der Vorgänger

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Bild links: © Mini

Bild rechts: © Mini

Noch ein Erkennungsmerkmal der neuen Mini-Generation betrifft den Wegfall der Positionslichter - statt dessen haben die Designer nun vertikal ausgerichtete Lüftungsöffnungen angebracht. Sie sind kein Design-Gag, sondern sollen die Aerodynamikeigenschaften verbessern. Außerdem ist die zentrale Stoßfängerleiste nun nicht mehr in Schwarz, sondern in Wagenfarbe lackiert.

Die seitlichen Blinker, die in die ebenfalls neu gestalteten Side-Cuttles integriert sind, arbeiten nun mit LED-Technik, die Nebelschlussleuchte ist als LED-Einheit in die Heckschürze integriert. Die Heckleuchten im Union-Jack-Design kennt man schon, nun ist das aber für alle Varianten serienmäßig.

LED-Scheinwerfer sind serienmäßig, dabei ist das innere Gehäuse nicht mehr in Chrom, sondern in Schwarz gehalten. Ein umlaufendes Lichtband übernimmt die Funktion des Tagfahrlichts und der Fahrtrichtungsanzeiger. Adaptive LED-Scheinwerfer sind auf Wunsch zu haben.

Besonders stolz ist man bei Mini auf das so genannte Multitone-Dach. Das Multitone Roof weist einen durch eine neue Lackiertechnik realisierten und vom Windschutzscheibenrahmen bis ins Heck ziehenden Farbverlauf von San Marino Blue über Pearly Aqua bis Jet Black auf. Dazu werden in einem Nass-in-Nass-Lackierverfahren die drei Farbtöne nacheinander aufgetragen. Obwohl die Lackierung maschinell aufgetragen wird, treten geringfügige, durch wechselnde Umgebungsbedingungen bewirkte Abweichungen im Farbmuster auf. "Weil jedes Dach ein klein wenig anders aussieht und damit ein Unikat ist, lohnt sich das genaue Hinsehen mehr denn je“, sagt Design-Chef Oliver Heilmer.

Auch das Interieur wurde aufgefrischt. Ein 8,8 Zoll großes Farbdisplay mit Touch-Funktion für das typische Zentral-Display, berührungssensitive Favoritentasten und Oberflächen in Piano Black hochglänzend gehören jetzt zur Serienausstattung. Außerdem sind das Audiobedienteil und die Funktionstasten für Warnblinker und Fahrerassistenzsysteme eleganter in die kreisrunde Bedieneinheit integriert.

Ein neugestaltetes Sport-Lederlenkrad mit Multifunktionstasten ist künftig Bestandteil der Serienausstattung aller Modellvarianten.

Bestellt man die Option Connected Media, bekommt man ein multifunktionales Instrumentendisplay, das hinter dem Lenkrad angebracht ist - man kennt das schon aus dem Elektro-Mini.

Antriebe

Antriebstechnisch bleibt alles beim alten. Die Motorenpalette reicht von 75 bis 231 PS, dazu gibt es eine Elektrovariante, den Cooper SE. Optional ist aber nun ein adaptives Fahrwerk verfügbar - es soll für eine spürbar optimierte Balance zwischen Sportlichkeit und Fahrkomfort durch den Einsatz einer kontinuierlich frequenzselektiven Dämpfung sorgen. Für die Basisvarianten und den Elektro-Mini ist das übrigens nicht verfügbar.

Für die bei Mini-Kunden beliebte Individualisierung hat Mini eine neue Angebotsstruktur von Trims und Ausstattungspaketen zusammengestellt. Die Trims sind durch ihre harmonisch aufeinander abgestimmten Designmerkmale für das Exterieur und das Interieur gekennzeichnet. Mit einer übersichtlichen Auswahl an Ausstattungspaketen lassen sich wiederum die individuellen Wünsche in den Bereichen Komfort, Fahrerassistenz, Bedienung und Vernetzung erfüllen, erklärt man bei Mini. Gleichzeitig wurde die Zahl an Einzeloptionen reduziert.

Markteinführung für die neuen Minis ist ab März.

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