Tests 06/27/2017

Mitsubishi ASX: Diesel, Automatik und Allrad – dezent verpackt

Mitsubishi ASX: Diesel, Automatik und Allrad – dezent verpackt
© Michael Andrusio

Update für das kleine SUV der Japaner mit mehr Chrom für die Optik.

Der ASX ist jetzt nicht unbedingt das Auto, nach dem sich die Leute den Kopf verdrehen.

Polarisierendes Design ist seine Sache nicht. Aber Mitsubishi hat mit dem ASX offenbar alles richtig gemacht, denn er ist der erklärte Verkaufsschlager der Japaner hier zu Lande und seit seiner Markteinführung wurden mehr als 1,1 Millionen Stück verkauft. Vor allem profitiert der ASX von seinen Abmessungen, ordnet er sich doch bei den kompakten SUV ein – und die sind aktuell ja höchst angesagt.

Mitsubishi hat den ASX für das Modelljahr 2017 ein wenig aufgefrischt und behübscht – am besten erkennbar an der neu gestalteten Frontpartie mit Chromelementen, die nicht aufgesetzt wirken, sondern sich harmonisch in die Frontgestaltung einfügen – Dynamic Shield nennen die Designer das.

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© Michael Andrusio

Wir sind den ASX mit dem 150-PS-Diesel in Verbindung mit Automatik gefahren. Das ist eine stimmige Kombination, zumal der Diesel mehr als ausreichend Schmalz liefert und der 6-Gang-Automat brav und fast unmerklich die Schaltstufen wechselt. Wer mag, kann auch mittels Schaltpaddels am Volant die Gangwechsel bestimmen. Akustisch bleibt der Diesel dezent, nur nach dem Kaltstart wirkt er etwas brummig.

Allrad

Der ASX gehört zu den SUV im Kompaktsegment, die noch allradtechnisch einiges zu bieten haben. Manchen in diesem Segment sind ja nicht einmal gegen Geld und schöne Worte mit vier angetriebenen Rädern zu haben. Beim ASX fahren die Versionen Intense Connect und Instyle von Haus aus mit Allrad. Mittels Drehregler kann der Fahrer den passenden Modus bestimmen – heißt, man kann Frontantrieb, Allrad mit variabler Kraftverteilung oder konstante Kraftverteilung mit mehr Drehmoment hinten wählen.

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© Michael Andrusio

Bleiben wir gleich beim Kapitel Cockpit. Hier ist nach wie vor ziemlich viel Plastik verbaut, an der Bedienfreundlichkeit gibt es aber nichts auszusetzen. Vor allem wenn man die Topausstattung Instyle bestellt, fehlt es an keinen Annehmlichkeiten. Auch ein Touchscreen inklusive Navi ist serienmäßig an Bord, ebenso eine potente Rockford Fosgate-Audioanlage.

Der Mitsubishi ASX Instyle 2,2 DI-D mit Automatik kostet ab € 35.290,–, bis 31.August bietet Mitsubishi das Auto mit Bonus an, was den Kaufpreis um 2000 Euro reduziert.

Antrieb: 4-Zylinder-Diesel, Direkteinspritzer, 2 oben liegende Nockenwellen, 4 Ventile/Zylinder, Alu-Zylinderkopf, Turbolader, Ladeluftkühler; Allradantrieb, 6-Gang-Automatik.

Hubraum: 2268 cm³

PS/kW: 150/110 maximales Drehmoment: 360 bei 1500 - 2750/min

0 – 100 km/h in 10,8 sec., Spitze 190 km/; EU 6.

Fahrwerk: Vorne Einzelradaufhängung mit McPherson-Federbeinen und Stabilisator, hinten Einzelradaufhängung und Mehrlenkerachse mit Stabilisator; elektrisch unterstütze Servolenkung, vorne und hinten Scheibenbremsen (vorne innen belüftet); ABS, Stabilitäts- und Traktionskontrolle ASTC, Berganfahrhilfe. Bodenfreiheit: 180 mm, Anhängelast ungebremst 745 kg/gebremst 1400 kg.

Maße (LxBxH): 4355 x 1810 x 1640 mm Wendekreis: 10,6 m Radstand: 2670 mm Kofferraum: 419-1219 l Gewicht: 1540 kg Gesamtgewicht: 2060 kg Tankinhalt: 60 Liter

Normverbr.: 5,8 l/100 km 152 g/km CO²

Testverbr.: 7,7 l/100 km

Preis: 35.290 €/Preis Testwagen: 35.290 €

Motorbezogene Versicherungssteuer: 649,44 €

(Kurier) Erstellt am 06/27/2017