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Ford
01/08/2017

Das Musclecar Mustang mutiert zum Hybrid

Insgesamt will Ford in den nächsten fünf Jahren 13 Modelle mit Elektro- oder Hybridantrieb auf den Markt bringen.

Ford hat die Pläne für die Elektrozukunft der Marke präsentiert. Und lässt damit aufhorchen. So soll der Ford Mustang, seit den 60ern ein klassisches amerikanisches Musclecar zum Hybrid mutieren.

2020 soll es soweit sein und Ford wird die Hybridversion des Mustang anbieten - zunächst freilich nur auf dem amerikanischen Markt. Allerdings soll trotz Elektrifizierung ein V8-Motor die Hauptantriebsquelle bleiben, der E-Motor sorgt für zusätzlichen Schub bei niedrigen Drehzahlen (und sollte sich auch auf den Verbrauch positiv auswirken).

Ebenfalls 2020 erweitert die Hybrid-Version des Ford F-150 – Amerikas meistverkaufter Pick-up – die Modellpalette in Nordamerika und dem Mittleren Osten. Der Ford F-150 Hybrid wird im Stammwerk Dearborn gefertigt. Zu den Highlights dieses Modells zählen die hohe Anhängelast sowie die enorme Ladekapazität. Darüber hinaus dient der F-150 Hybrid bei Bedarf als mobiler Stromgenerator.

Neues E-Auto

Spannend wird 2020 vor allem ein neu entwickeltes CUV (Crossover Utility Vehicle), das rein elektrisch fahren wird. Die Reichweite soll rund 480 Kilometer (nach US-Norm) betragen und die Amerikaner wollen das Fahrzeug auch in Europa verkaufen.

In Europa kommt 2019 eine Plug-in-Hybrid-Version des Transit Custom. Damit sollen die Betriebskosten des Nutzfahrzeugs reduziert werden. Insgesamt wird Ford in den kommenden fünf Jahren 13 Modelle mit elektrifizierten Antriebssträngen auf den Markt bringen.

Darüber hinaus investiert Ford 700 Millionen US-Dollar in sein Werk in Flat Rock im US-Bundestaat Michigan. Ford baut den Standort für die Produktion hochmoderner Elektrofahrzeuge sowie autonom fahrender Autos aus und schafft dadurch 700 zusätzliche Arbeitsplätze. In Flat Rock laufen bereits der Ford Mustang sowie der Lincoln Continental vom Band. Auf den Bau eines neuen Montagewerks in Mexiko verzichtet Ford, nachdem der designierte Präsident Donald Trump heftige Kritik an den Expansionsplänen von Ford in Mexiko geäußert hatte. Zusätzlich verlagert der Hersteller die Fertigung der nächsten Generation des US-amerikanischen Ford Focus ins mexikanische Werk Hermosillo. Damit werden wiederum Kapazitäten für zwei neue Modelle im Werk Wayne, Michigan, frei, wo derzeit der Ford Focus montiert wird.