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07/04/2019

Neuer Skoda Superb: Mehr Assistenz und nun auch als Scout

Vier Jahre nach Modellstart erfolgte eine Überarbeitung. Was sie neben einer neuen Version bringt.

von Maria Brandl

Zwischen der ersten Generation des Superb, die bis 1949 gebaut wurde, und der dritten, die jetzt überarbeitet wurde, liegen Welten: Wurden von Superb I 2500 Stück mit einer Spitzenleistung von 100 PS hergestellt, sind es von der aktuellen Generation bereits mehr als 500.000, das Leistungsband reicht von 120 bis 272 PS.

- Überarbeitung Außen wurde die Karosserie im Zuge des Facelifts nachgeschärft. Der Superb wurde dadurch etwas länger, die Limousine um 8 mm, der Kombi um 6 mm. Radstand, Breite, Höhe und Platzangebot bleiben gleich.

- Neue Variante Neben den bekannten Versionen des Superb als Kombi und Limousine gibt es den Superb nun erstmals auch als Scout. Dieser ist nur als Kombi mit Allradantrieb verfügbar.

Der Scout hat serienmäßig 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein Schlechtwege-Paket mit z.B. 15 mm mehr Bodenfreiheit sowie eine spezielle Scout-Optik im Innenraum. Als Motoren stehen ein 2-l-TDI mit 190 PS und sowie ein 2-l-TSI mit 272 PS bereit. Beide haben ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Serie sind erstmals LED Matrix Scheinwerfer (Fernlicht mit Abblendautomatik) und LED Nebellichter.

Auf ersten Testrunden machte der Diesel trotz der viel geringeren PS-Anzahl einen temperamentvollen Eindruck. Punkto Verbrauch ist er naturgemäß deutlich im Vorteil.

- Marktstart Dieser ist in Österreich im September. Den überarbeiteten Superb wird es dann mit drei Benziner (150 PS, 190 PS, 272 PS) sowie drei Diesel (120 PS, 150 PS, 190 PS) geben, mit Handschalt- und Doppelkupplungsgetriebe, mit Front- oder Allradantrieb. Beim 150-PS-TDI handelt es sich um den neuen, besonders sparsamen „Evo“-Diesel von VW, der hier erstmals von Skoda eingesetzt wird. Die Plug-in-Hybridversion kommt Anfang 2020. Preise wurden noch nicht bekanntgegeben.